K L E I N E   A N F R A G E

 Hamburg, den 11.02.1998

Betr.: Schließung der Vertrauensstelle für Ehe-, Partnerschafts- und Trennungsberatung oder: Was passiert wirklich? 

 

Ein Vergleich der Antwort des Herrn Bezirksamtsleiters aus Dr.S. SozA. 3/98 auf die Anfrage der CDU-Fraktion im Sozialausschuß zu o.a Betreff mit der Vorlage für die Sitzung der Lenkungsgruppe „Neues Jugendamt“ der BSJB am 26.01.1998, die dem Fragesteller zugänglich ist, macht Unklarheiten über die zukünftigen Aufgaben der nach Wandsbek zu verlagernde Vertrauensstelle deutlich.

 Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter: 

 Hat die neue Erziehungsberatungsstelle in Wandsbek die Aufgabe 

(1)     „Partnerschafts-, Trennungs- und Scheidungsberatung als einen Schwerpunkt für

ganz Hamburg anzubieten“ (Satz 1 aus Punkt 4 des Petitums der Vorlage für die

Lenkungsgruppensitzung am 26.o1.1998)

oder 

(2)     „Fortbildung für alle Erziehungsberatungsstellen in Hamburg zu diesem Fachbereich zu

leisten“ (Satz 2 aus Punkt 4 des Petitums der Vorlage für die Lenkungsgruppensitzung

am 26.01.1998) und „zur Sicherstellung von fachlichen Standards der Beratungsarbeit zu

diesem Thema und von Fortbildungsangeboten zur Verfügung (zu) stehen“

(Dr.S. SozA 3/98)?

 

 

Jens Wolf
Bezirksabgeordneter