K L E I N E    A N F R A G E

 Hamburg, den 12.02.1998

Betr.:  Wärmepässe für Geschoßwohnungsbau 

Im Oktober letzten Jahres wurde von der Umweltbehörde ein neues Förderprogramm aufgelegt, das darauf ausgerichtet ist, den Heizungsbedarf im Geschoßwohnungsbau deutlich zu reduzieren. 75 Prozent des Endenergieverbrauches in privaten Haushalten wird für das Heizen verwendet. 30 bis 40 Prozent davon – manchmal bis zu 60 Prozent – lassen sich bei einer entsprechenden Wärmesanierung einsparen. Mit der Ausstellung eines Wärmepasses können Eigentümer den energetischen Ist-Zustand des Gebäudes erfahren. Außerdem wird beschrieben, wieviel Energie sich durch welche Sanierungsmaßnahmen einsparen läßt und was diese Maßnahmen ungefähr kosten. Einen Großteil der Kosten des Wärmepasses (zwischen 2.000,-- und 3.500,-- DM) werden erstattet – 40% sofort, weitere 40% wenn der Gebäudeeigentümer sich zu wärmedämmenden Maßnahmen entschließt. Die Sanierungsmaßnahmen selbst werden dann zusätzlich gefördert.

 Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter:

 

1. Wie viele Anträge auf Ausstellung eines Wärmepasses für den Geschoßwohnungsbau aus dem Bereich Hamburg-Nord sind zwischenzeitlich gestellt worden?

Bitte Einzelauflistung.

 

2. Wie viele Wärmepässe wurden inzwischen ausgestellt?

Bitte Einzelauflistung.

 

3. Wie hoch ist die Energieeinsparung, die sich bei Umsetzung aller Einsparmaßnahmen bei

den bisher ausgestellten Wärmepässen erzielen lassen würde?

Bitte Einzelauflistung.

 

4. Sind bereits Sanierungsmaßnahmen von Gebäudeeigentümern aufgrund der Ergebnisse von ausgestellten Wärmepässen eingeleitet worden bzw. ist bekannt, welche Maßnahmen eingeleitet werden sollen?

Bitte Einzelauflistung.

Wenn ja, mit welchen Beträgen werden diese Maßnahmen gefördert?

      Bitte Einzelauflistung.

5. Können Wärmepässe auch für öffentliche Gebäude (Bezirks- und Ortsämter, Polizeiwachen usw.) ausgestellt werden?
Wenn ja, für welche Gebäude wurde dieses bereits veranlaßt?

 

 

Clemens Nieting
Bezirksabgeordneter