K L E I N E    A N F R A G E

Hamburg, den 05.03.1998

 

Betr.:  Umfeld von Altglas- und Altpapiersammelcontainern

 

Das unmittelbare Umfeld von Altglas- und Altpapiersammelcontainern befindet sich häufig in einem desolaten Zustand die allgemeine Sauberkeit betreffend. Kartons werden nicht zerkleinert und ebenfalls im Container entsorgt, Verpackungs- und Transportmaterial wird einfach neben den Containern liegengelassen.

Insbesondere leidet die Sauberkeit der Plätze, wenn die Behälter überfüllt sind und die einzuwerfenden Gegenstände einfach neben die Behälter abgeladen werden.

Ein besonderes Problem stellen die Verschlüsse für die zu entsorgenden Glasflaschen dar, denn entweder werden die Flaschen mit Verschluß in die Sammelbehälter geworfen, oder aber der Verschluß wird zwar ganz oder teilweise entfernt, dann aber neben die Behälter geworfen. Zusätzlich findet sich vielerlei Unrat an diesen Sammelstellen.

 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter:

 

1.)    Wie viele Sammelstellen für Glas, Papier und anderes des Dualen Systems Deutschlands gibt  es im Bezirksamtsbereich?

2.)    Welche Sammelplätze fallen im Bezirksamtsbereich durch besondere Verunreinigungen sowohl von der Intensität als auch der Häufigkeit besonders auf?

3.)    Von wem werden diese Plätze gesäubert, die Verunreinigungen beseitigt und in welchem zeitlichen Abstand?

4.)    Nach welchen Kriterien wird die Reinigung- bzw. Entleerungshäufigkeit

a)      bei Sammelbehältern

b)      im Umfeld der Behälter (d.h. die Plätze) festgelegt

5.)    Welche Kosten entstehen pro Reinigung pro Platz?

6.)    Gibt es eine Vereinbarung mit dem DSD über die Reinigung bzw. das Sauberhalten der Plätze?

Wenn ja, wie sieht diese aus?

Wenn nein, warum nicht?

 

 

Petra Wilske

Bezirksabgeordnete