K L E I N E    A N F R A G E

 Hamburg, den 07.07.1998

Betr.:  Umgang mit Suchtproblemen in der Verwaltung

 

Sucht – insbesondere nach Alkohol, Drogen und Tabletten – ist ein Phänomen, das alle gesellschaftlichen Bereiche betrifft. Suchtgefährdete und Suchtkranke bedürfen in besonderem Maße der präventiven Aufklärung, vertrauliche Beratung, Unterstützung, Motivation für eine Therapie sowie Hilfe bei der Wiedereingliederung.

 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter:

 

1. In welcher Form und mit welcher personellen Ausstattung unterhält das Bezirksamt Hamburg-Nord besondere Angebote für suchtgefährdete und/oder süchtige Mitarbeiter?

2. Welche Qualifikation haben die für diese Angebote eingesetzten Mitarbeiter?

3. Liegen Zahlen bzw. Schätzungen vor, wie viele Süchtige im Bezirksamt Hamburg-Nord beschäftigt sind?

Wenn ja, bitte nennen.

Wenn nein, warum nicht?

4. In wie vielen Fällen  sind in 1997 und bislang in 1998 die besonderen Angebote von Mitarbeitern des Bezirksamtes Hamburg-Nord in Anspruch genommen?

  

Jens Wolf
Bezirksabgeordneter