K L E I N E    A N F R A G E

 Hamburg, den 11.11.1998

Betr.:  Trauungen im Stavenhagenhaus

 

Am 31. Juli 1998 fand im Stavenhagenhaus die erste standesamtliche Eheschließung des Standesamtes Hamburg-Nord statt. In anderen Bezirken existieren seit längerem verschiedene Möglichkeiten, zu bestimmten Zeiten, in ausgelagerten Standesämtern an schönen Ort sich standesamtlich trauen zu lassen. Durch zusätzliche Einnahmen aus diesen Möglichkeiten konnten sogar die Standesamtsräume im Bezirksamt Wandsbek renoviert und verschönert werden. Im Stavenhagenhaus steht allerdings lediglich der Raum im 1. Stockwerk, in dem sonst die „Freunde des Stavenhagenhauses“ oder der Literaturkreis tagen, für diese Trauungen nur Freitagnachmittags zur Verfügung.

 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter: 

1. Wie viele Anmeldungen gibt es für Trauungen im Stavenhagenhaus für die nächsten 12 Monate?

2. Werden für Trauungen im Stavenhagenhaus besondere Gebühren erhoben?

a) Wenn ja, in welcher Höhe? Wofür werden die eingenommenen Beträge verwendet?

b) Wenn nein, warum nicht?

3. Gibt es über die unter 1. genannten Anmeldungen hinaus Wünsche, an weiteren Tagen im Stavenhagenhaus Trauungen vorzunehmen?

4. In welcher Weise wird die Möglichkeit, sich im Stavenhagenhaus trauen zu lassen, einer breiten Bevölkerungsschicht bekannt gemacht?

5. Gibt es im Standesamt Hamburg-Nord bzw. im Bezirksamt Überlegungen, an weiteren interessanten Orten Trauungen anzubieten?

Wenn ja, welche bzw. wo und in welcher Zeit sollen diese realisiert werden? 

 

Petra Wilske
Bezirksabgeordnete