A N T R A G

Hamburg, den 25.05.1999

Betr.:  Präventionsprogramm zur Kriminalitätsvorbeugung an Schulen 

Im Jahre 1997 gab es eine von der Polizei bundesweit durchgeführte Präventionsaktion “Jungend 97”, die auch in Hamburg von den Jugendbeauftragten mit zahlreichen Aktionen umgesetzt wurde. Im Rahmen dieser Aktion wurde unter anderem eine speziell auf Schulen abgestimmte Informationsveranstaltung von der Polizei erarbeitet, die an der Grundschule Meerweinstraße mit großem Erfolg realisiert wurde.

In enger Kooperation mit dem Schulleiter und dem Lehrerkollegium wurden die Schüler in Form einer Ausstellung über Drogenkonsum, Abziehdelikte, Fahrraddiebstahl etc. informiert. Fachpersonal der Polizei stand den Schülern Rede und Antwort und gab nützliche Tips. Dieses Präventionsprogramm wurde von den Schülern sehr gut angenommen und half Barrieren und Hemmschwellen abzubauen. 

Obwohl zum damaligen Zeitpunkt einige andere Schulen ebenfalls Interesse an dem Programm bekundeten, das den Schulen vollkommen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden kann, ist es leider nie zu einer Wiederholung dieser Aktion gekommen. Dieses ist vor dem Hintergrund der großen Erfolge, die man in der Gesamtschule Meerweinstraße gemacht hat unverständlich, da es sich gezeigt hat, daß die Schüler von Programmen zur Kriminalitätsvorbeugung profitieren.

 

Die CDU-Fraktion beantragt,
die Bezirksversammlung möge beschließen:
 

Der Herr Bezirksamtsleiter wird gebeten, sich bei den Schulen im Bezirk Nord für eine engere Kooperation mit der Polizei einzusetzen. In diesem Zusammenhang möge der Herr Bezirksamtsleiter an die Schulleiter appellieren, das an der Gesamtschule Meerweinstraße bereits erfolgreich durchgeführte polizeiliche Präventionsprogramme auch an ihren eigenen Schulen durchzuführen.

 

 

Kai Voet van Vormizeele                                                          Christiane Harriehausen
Fraktionsvorsitzender