ALTERNATIV – A N T R A G

Hamburg, den 19.05.1999 

 

zu Drs. 90/99/TOP 3.6/BV5/20.05.1999
H
ilfsangebot für Kosovo-Vertriebene – ein Gebot der Menschlichkeit und eine Pflicht 

 

Die CDU-Fraktion beantragt,
die Bezirksversammlung möge beschließen:
 

1. Der Herr Bezirksamtsleiter wird gebeten, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, daß Kosovo-Flüchtlinge gemäß einer, zwischen den EU-Mitgliedsstaaten ausgehandelten, gerechten und ausgewogenen Quote verteilt werden.

 

2. Innerstaatlich ist zwischen den Bundesländern eine entsprechende Regelung zu vereinbaren.

 

3. Den dem Bezirk zugewiesenen Kosovo-Flüchtlingen ist  großzügig und unbürokratisch Hilfe zu gewähren.

 

4. Die Abgeordneten der Bezirksversammlung Hamburg-Nord erklären sich bereit, das Sitzungsgeld für die heutige Sitzung der Bezirksversammlung einer Initiative zur Verfügung zu stellen, die sich im Krisengebiet um psychosoziale Betreuung vergewaltigter Frauen kümmert.

 

 

 

 

Kai Voet van Vormizeele                                                             Harald Nies
Fraktionsvorsitzender