Antrag

Hamburg, den 13.12.1999

Betr.: Bebauungsplan-Entwurf Hoheluft-Ost 2 (Falkenried)

Stadtentwicklungsausschuß am 16.12.1999/TOP 3
Zustimmung zur öffentlichen Plandiskussion
hier: Änderung des Vorentwurfs

 

In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses Hamburg-Nord am 2.12.1999 stellte der Auslober des Wettbewerbsverfahrens dem Ausschuß mündlich den Ergebnisstand vor. Des weiteren wurden die Planungsziele durch die Verwaltung mündlich vorgestellt. 

Zur Sitzung des StekA am 16.12.1999 liegt dem Ausschuß der Plan “Grobabstimmung am 13.12.1999-Vorentwurf” des Büros Claussen-Seggelke vor. Dieser soll Grundlagen der öf­fentlichen Plandiskussion sein, zu der um Zustimmung gem. Drs. 52/99 gebeten wird. 

Die CDU-Fraktion hat im Laufe des Verfahrens immer wieder Bedenken gegen einige Grundlagen und auch Planungsziele vorgebracht und Alternativanträge gestellt. 

Vor dem Hintergrund der Konkretisierung der Pläne beantragt die CDU-Fraktion im Stad­tentwicklungsausschuß in diesem Stadium Änderungen des Planes bzw. der Erläuterung zur öffentlichen Plandiskussion. 

Der Stadtentwicklungsausschuß möge beschließen: 

1.      Die Geschoßausweisung der zwei Bereiche im östlichen Teil (jetzt XVI und XI) wird auf  jeweils VIII reduziert.

2.      Die planungsrechtlichen Voraussetzungen (Seite 2 der Drs. 52/99) für “zusätzlich Flä­chen” werden geändert:

a)      Gesamt max. 5.200 m2 Einzelhandelsfläche auf dem Gelände der ehem. FFG (inkl. des Bestandes des Geländes der “Pensionskasse”  an der Hoheluftchaussee).

b)      Die Bebauungsdichte im Planentwurf im östlichen Bereich (Lehmweg/Falkenried) ist ohne Ersatz der BGF in anderen Bereichen zu halbieren.

3.      Die ausgewiesene Fläche für einen Quartierspark ist nicht ausreichend und an einer für die Öffentlichkeit schwer zugänglichen Stelle plaziert.

 

Begründung:
Eine Bebauung des Plangebietes mit Hochhäusern lehnt die CDU-Fraktion ab. Aus städte­baulicher Sicht ist auf den derzeit mit zwei Hochhäusern ausgewiesenen Flächen gegen zwei höhere Häuser von max. je acht Stockwerken jedoch nichts einzuwenden.
 

Die angeführten 5.200 m2 für Einzelhandelsflächen sind nicht zusätzlich zum Bestand hinzuzufügen. 

Für die im Entwurf vorgesehene dichte Bebauung am Lehmweg ergibt sich die einmalige Möglichkeit der Erkenntnis aus dem bisherigen Wettbewerbsverfahren, dass hier die Insge­samt zu hohe Anvisierung von 75.000m2 BGF für das Gelände der ehem. FFG reduziert wer­den kann, ohne dass die gesamte Konzeption in Frage gestellt wird. Die Ausweisung einer weiteren Grünfläche bietet sich hier an. 

Helga Röder