A N F R A G E

 Hamburg, den 12.01.1999

Betr.:  Supermarkt im Käkenhof 

Im Einkaufszentrum Käkenhof befand sich bis vor kurzem ein Supermarkt. Vermieterin der Ladenfläche ist die stadteigene SAGA. Dieser Supermarkt spielte für die Nahversorgung der Bevölkerung im Quartier „Essener Straße“ eine wichtige Rolle. Die Schließung des Geschäftes wirkt sich insbesondere auf die nicht motorisierten Bewohner (ältere Menschen, geringverdienende Bürgerinnen und Bürger sowie Sozialhilfeempfänger) des Quartiers negativ aus. Außerdem leiden die übrigen Geschäfte des Käkenhofes seit der Aufgabe des Supermarktes unter nicht unerheblichen Umsatzeinbußen, wodurch sich die Inhaber bereits zu einer Minderung ihrer Mietzahlungen gezwungen sahen. 

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Herrn Ortsamtsleiter: 

1.      Gibt es ein Konzept, das die Nahversorgung der Bevölkerung im Quartier der Essener Straße sicherstellt?

Wenn ja, wie sieht dieses Konzept aus? Wie hat der Herr Ortsamtsleiter bislang dieses Konzept eingebracht bzw. wie will er sich einbringen?

Wenn nein, plant der Herr Ortsamtsleiter in Zusammenarbeit mit der SAGA ein Konzept

z. B. für die Neueröffnung eines Supermarktes?

2.      Wie viele Bewohner leben im Quartier „Essener Straße“? Wie viele von Ihnen sind über 80 Jahre alt und wie viele empfangen Sozialhilfe?

3.      Wie viele Wohneinheiten gibt es im Quartier „Essener Straße“?

Bitte Einzelauflistung: Einzel- und Doppelhäuser, Reihenhäuser, Wohnungen.

4.      Wie viele dieser Wohneinheiten befinden sich im privaten Eigentum der Bewohner, wie

viele sind zur Miete bewohnt?

5.      Wie viele der vermieteten Wohneinheiten sind Sozialwohnungen?

 

Herwart Wiederhold                                                                           Clemens Nieting
Fraktionsvorsitzender