A N F R A G E

 Hamburg, den 15.09.1999

Betr.:  Betreuungsgesetz 

Infolge demographischer Veränderungen durch Anwachsen des Anteils älterer Bürgerinnen und Bürger hat das im Jahre 1992 eingeführte Betreuungsgesetz an Bedeutung gewonnen. 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung: 

1. Wie hat sich im Bezirk Hamburg-Nord die Gesamtzahl der unter Betreuung gestellten Personen von 1993 bis 1999 in jährlicher Folge entwickelt?

2. Wie hoch ist der Anteil der jeweiligen Betreuungsarten (z.B. Vermögensbetreuung) bezüglich der gegenwärtig im Bezirksamtsbereich unter Betreuung gestellten Bürger?

3. Um welche Personengruppen (z.B. Behinderte, ältere Menschen) mit welcher jeweiligen zahlenmäßigen Stärke handelt es sich derzeit bei den Betreuungsverhältnissen im Einzelnen?

4. Für wie viele dieser Betreuten ist vom Vormundschaftsgericht ein sog. Einwilligungsvorbehalt (§ 1903 BGB) angeordnet?

5. Wie viele Betreuer nehmen zur Zeit Betreuungsaufgaben im Bezirksamtsbereich wahr und zwar aufgeschlüsselt nach

-         natürlichen Personen

-         Vereinsbetreuern

-         Behördernbetreuern?

5. Werden die Betreuer in ihrer i.d.R. ehrenamtlichen Tätigkeit vom Bezirksamt gefördert?
Wenn ja, auf welche Weise?

 

Rolf Böckenholt