A N F R A G E

 Hamburg, den 19.10.1999 

Betr.:  Bezirksstelle zur Wohnungssicherung (BzW) 

In den Beratungen des Sozialauschusses am 13. Oktober 1999 wurde deutlich, daß die Bezirksstelle zur Wohnungssicherung (BzW) durch die Neustrukturierung der Wohnungslosenhilfe in Hamburg vor neuen Aufgaben steht, ohne dass diese bereits näher benannt werden können.

 Wir fragen die Verwaltung, bezogen auf die Jahre 1997, 1998 und bislang 1999: 

1. a)  Wie viele “Meldungen über gefährdete Wohnungen” sind bei der BzW Hamburg- Nord jeweils eingegangen?

    b)  Wer hat diese Fälle jeweils gemeldet (Vermieter, Mieter, Gerichtsvollzieher, Amtsgericht, Sonstige; bitte Angaben in Prozent)?

    c)  Wie viele dieser Fälle hat die BzW selbst bearbeitet und wie viele Fälle wurden an das Sozialamt abgegeben? 

2.    a) In wie vielen der bearbeiteten Fälle konnte eine Zwangsräumung verhindert werden?

b) In wie vielen der bearbeiteten Fälle haben sich die Betroffenen nicht mehr gemeldet?

c) In wie vielen der bearbeiteten Fälle wurde die Zwangsräumung vollstreckt? 

3. Wie ist die BzW Hamburg-Nord personell ausgestattet? 

4. In welcher Form wird von der BzW auch nachgehende Hilfe angeboten , um Wiederholungsfälle zu vermeiden? 

5. Wie viele  Personen wurden jeweils von der BzW weitervermittelt an

a) die Schuldnerberatungsstelle

b) die Suchtberatungsstellen

c) Gesundheitsamt

d) Sonstige?

 

Jens Wolf