A N F R A G E

 Hamburg, den 07.10.1999

Betr.:  Bezirkliche Wochenmärkte 

Der Landesrechnungshof hat in seinem Jahresbericht für 1998 erneut vorgeschlagen, “die organisatorische Zersplitterung des staatlichen Wochenmarktwesens durch Zusammenfassung zu einer leistungsfähigen Einheit” zu beenden. Vorgeschlagen wird eine Zentralisierung in der Wirtschaftsbehörde zulasten der bisherigen Bezirkszuständigkeit. 

Hierzu fragen wir die Verwaltung: 

1.      Wie bewertet das Bezirksamt Hamburg-Nord den Vorschlag des Rechnungshofes im Grundsatz?

2.      Welche Auffassung  vertritt die Bezirksverwaltung zu den im einzelnen genannten Vorteile wie

·        Personalreduzierungen

·        wirtschaftlicherer Personaleinsatz

·        Vorbeugung gegen Korruption und Unterschlagung

·        besserer Aufbau einer Kosten- und Leistungsrechnung

·        effizientere betriebswirtschaftliche Steuerung

·        größere Flexibilität für betriebliche Erfordernisse

·        Reduzierung des Abstimmungsaufwandes

·        Entwicklung von Strategien für Marketing und Werbung

·        stärkere Verhandlungsposition gegenüber Verhandlungspartnern bei Auftragsvergabe

·        bessere Auslastung der Märkte?

3.      Wie beurteilt die Bezirksverwaltung die Frage des Verlustes an Bürgernähe?

4.      Wie hat sich der Kostendeckungsgrad der in der Zuständigkeit des Bezirksamtes Hamburg-Nord befindlichen Wochenmärkte in den Jahren 1996 bis 1998 entwickelt?

5.      In welcher Form ist das Bezirksamt Hamburg-Nord an der von der Wirtschaftsbehörde gebildeten Arbeitsgruppe “Neuordnung der Märkte” beteiligt? Liegt bereits ein Ergebnis dieser Arbeitsgruppe vor?

 

 

Kai Voet van Vormizeele                                                           Andreas Schott