G R O ß E  A N F R A G E

 Hamburg, den 14.04.1999

Betr.:  Wegewarte 

Nicht nur die Fahrbahnen, sondern auch die Fuß- und Radwege im Bezirk befinden sich in einem zunehmend schlechten Zustand. Schäden bzw. sachfremde Vorkommnisse im Wegenetz beeinträchtigen die Verkehrssicherheit und den optischen Eindruck der öffentliche Wege. Auf die Frage, wer für die Meldung von Schäden zuständig sei, wird seitens der Verwaltung auf die Wegewarte verwiesen. 

Zu den beim Bezirksamt Hamburg-Nord beschäftigten Wegewarte fragen wir den Herrn Bezirksamtsleiter: 

I. Personal 

1. Wie viele Wegewarte sind derzeit beschäftigt?

2. Wie hat sich die Zahl der beschäftigten Wegewarten in den letzten Jahren entwickelt
(bitte Angaben für 1980, 1990, 1995, 1996, 1997, 1998)?

3. Welche Eingruppierung im Stellenplan haben die Wegewarte?

4. Welche Planungen hinsichtlich der Entwicklung der Stellenzahl der Wegewarte gibt es im Bezirksamt?

 

II. Aufgaben

5. Welches sind die genauen Aufgaben der Wegewarte?

6. Wie viele Kilometer öffentlichen Wegenetzes haben die Wegewarte im Bezirk zu betreuen?

7. Wie viele der Wegewarte werden im Außendienst, wie viele im Bürodienst eingesetzt?

8. Wie groß ist das durchschnittliche Gebiet, das durch je einen im Außendienst tätigen Wegewart zu betreuen ist?

9. Auf welche Weise erfolgt die Fortbewegung der im Außendienst tätigen Wegewarte in den zu betreuenden Gebieten (zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Kfz)? 

10. Wie lang (in Kilometern) ist der Erfahrung nach die durchschnittlich pro Wegewart und Tag kontrollierte Wegstrecke?

11. Wer ist für die Organisation der Begehung der jeweiligen Betreuungsgebiete verantwortlich?

12. Wie wird gewährleistet, daß alle öffentlichen Wege im Bezirk regelmäßig und sorgfältig auf Schäden und andere sachfremde Vorkommnisse kontrolliert werden?

13. Wie werden die Schäden im öffentlichen Wegenetz durch die Wegewarte erfaßt und dokumentiert?

14. Durch wen und anhand welcher Kriterien wird über die Prioritäten bei der Beseitigung von Schäden bzw. sachfremden Vorkommnissen im öffentlichen Wegenetz entschieden? 

III. Bürgernähe 

15. Wie viele Meldungen von Schäden bzw. sachfremden Vorkommnissen im öffentlichen Wegenetz durch Bürgerinnen und Bürger erhalten die Tiefbauabteilungen durchschnittlich am Tag bzw. in der Woche bzw. im Monat?

16. Wie zeitnah gehen die Wegewarte den Meldungen von Schäden bzw. sachfremden Vorkommnissen im öffentlichen Wegenetz durch Bürgerinnen und Bürger nach?

17. Werden Bürgerinnen und Bürger, die Schäden bzw. sachfremde Vorkommnisse im öffentlichen Wegenetz melden, über die Beseitigung oder jeweilige Nichtbeseitigung der Schäden informiert?

18.  Welche Maßnahmen zur Verbesserung der Bürgernähe der Wegewarte hat die Verwaltung bereits umgesetzt?

19.  Sind weitere Verbesserungen der Bürgernähe der Wegewarte in Planung?

Wenn ja, welche? 

 

Kai Voet van Vormizeele                                                                           Jens Wolf
Fraktionsvorsitzender