Bezirksamt Hamburg-Nord                                                                                                                          Den 29.01.1999

 

 

 

Antwort

auf die

KLEINE ANFRAGE Nr. 02/99

Fragesteller: BAbg. Jens Wolf (CDU)

Betr.: Situation der bezirklichen Schuldnerberatung zum 1.Januar 1999

 

Die Kleine Anfrage wird wie folgt beantwortet:

zu 1.: Am 01.01.99 waren 195 Fälle anhängig. In weiteren 249 Fällen wurden Schuldnern Unterlagen (Personen-, Haushaltsbogen, Schuldnerübersicht) zugesandt, zu denen Rückmeldungen noch nicht vorliegen.

zu 2.: Berater

Neben den 3 bereits vorhandenen Stellen sind mit Inkrafttreten der Insolvenzordnung zum 01.01.99 2,25 zusätzliche Stellen realisiert worden. Von den insgesamt 5,25 Stellen sind 2,5 besetzt. Die Besetzung einer weiteren Stelle ist bereits konkretisiert, der genaue Zeitpunkt für die Umsetzung der Kraft steht jedoch noch nicht fest. Die verbleibenden 1,75 Stellen sind ausgeschrieben und sollen unverzüglich besetzt werden.

Leitung/Verwaltungspersonal

Die Schuldnerberatung ist mit der Bezirksstelle zur Wohnungssicherung zusammengefasst. stellen und Personal sind anteilig vrohanden. Im Hinblick auf die Insolvenzordnung wird zum 01.04.99 eine zusätzliche Stelle für Geschäftsstellentätigkeit besetzt.

zu 3.: Für alle Bediensteten in der Schuldnerberatungsstelle stehen die üblichen Ansätze für laufende Sachausgaben anteilig zur Verfügung. Darüber hinaus sind Mittel bereitgestellt, um die Arbeitsplätze 1:1 mit Personalcomputern auszustatten.

Mittel für Fachausgaben sind nicht relevant, da hier keine finanziellen Leistungen erbracht werden.

zu 4.: Aufgrund der hohen Kundenfrequenz der Schuldnerberatungsstelle werden zur Zeit keine Sprechzeiten angeboten, sondern individuell Beratungstermine vereinbart. Der Erstkontakt zur Schuldnerberatungsstelle wird durch eine dienstags bis donnerstags in der Zeit von 9:30 bis 11:00 Uhr mögliche telefonische Anmeldung hergestellt. In Einzelfällen erfolgt eine Kurzberatung und den Anrufern werden die unter Ziffer 1 genannten Unterlagen übersandt. Nach deren Rücklauf werden Beratungstermine vereinbart.

zu 5.: Der Zeitpunkt einer Terminvereinbarung wird nicht systematisch erfasst.

 

Frommann