Bezirksamt Hamburg-Nord                                                                                                                          Den 27.07.1999

 

 

 

Antwort

auf die

KLEINE ANFRAGE Nr. 45/99

Fragesteller: BAbg. Helga Röder (CDU)

Betr.: "Verkehrsknoten" Ochsenzoll

 

Zur Beantwortung der o.g. Kleinen Anfrage hat die Baubehörde wie folgt Stellung genommen:

"Die Fachbehörde wurde über die Grundzüge der beabsichtigten Planung informiert. Bereits Anfang der 90er Jahre ist der Stadt Norderstedt die grundsätzliche Auffassung Hamburgs zum Verkehrsknoten Ochsenzoll von der zuständigen Fachbehörde schriftlich mitgeteilt worden. In einem Gespräch im Frühjahr dieses Jahres ist dem schleswig-holsteinischen Verkehrsministerium diese Auffassung ebenfalls dargelegt worden. Hamburg spricht sich gegen alle Lösungen aus, die verstärkt Verkehr in der Langenhorner Chaussee südlich des Knotens Ochsenzoll hervorrufen, weil hiermit der mit der Umgehung Fuhlsbüttel beabsichtigte Entlastungseffekt zu Teilen aufgehoben werden würde.

Informelle Gespräche im Jahre 1997 des damaligen Baudezernenten der Stadt Norderstedt bei der zuständigen Fachbehörde zu ersten Planungsüberlegungen führten zu keinen konkreten Ergebnissen. Sollte der Ausbau des Knotens Ochsenzoll konkret betrieben werden, ist Hamburg im Zuge des Verfahrens einzubeziehen. Die Initiativen gehen vom Planungsträger aus.

Im Übrigen wird hinsichtlich des Sachverstandes auch auf die Antworten des Senats auf die Schriftlichen Kleinen Anfragen 15/7975, 16/1487 und 16/4288 verwiesen, die in der Anlage beigefügt sind."

 

i.V. Lewin

Anlagen