Bezirksamt Hamburg-Nord                                                                                                        Den 25.11.1999

 

 

 

Antwort

auf die

KLEINE ANFRAGE Nr. 49/99

Fragesteller: BAbg. Clemens Nieting (CDU)

Betr.: Anbringung von Pollern an der Langenhorner Chaussee

 

Der Polizei lag eine Beschwerde vor, dass der Gehweg im hinterfragten Bereich der Langenhorner Chaussee häufig und unerlaubt befahren und geparkt würde. Das veranlaßte die Polizei, die Örtlichkeit gemeinsam mit dem Bezirksamt zu überprüfen. Als Ergebnis wurden die zitierten Absperrelemente eingebaut. Dieses vorausgeschickt beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt:

zu 1.: Die Absperrelemente verhindern, dass Geh- und Radwege widerrechtlich mit Kraftfahrzeugen befahren werden. Vor deren Einbau rangierten bzw. parkten die Fahrzeuge auf dem Rad- und Gehweg und gefährdeten dadurch Fußgänger und Radfahrer.

Einzelne Fahrzeuge befuhren vom Parkplatz der genannten Bäckerei kommend aus Bequemlichkeit direkt in Längsrichtung den Gehweg bis zur Querstraße Burredder.

zu 2.: beiderseits der Gehwegüberfahrten zu den Grundstücken

                        Langenhorner Chaussee 365 (Bäckerei)

                        Langenhorner Chaussee 369 (Ärztehaus)

zu 3.: Nein.

zu 4.: Entfällt.

zu 5.: Die Absperrelemente stehen im erforderlichen Schutzabstand von den einspurigen Gehwegüberfahrten. Würden diese Abstände vergrößert, wäre zwar das Längs-befahren des Gehweges auch unterbunden, das Halten/Parken oder gar zweispurige Rangieren auf den dann de facto zu Lasten von Geh- und Radweg verbreiterten Überfahrtsbereichen und wäre nicht zu verhindern.

zu 6. und 7.: Der Inhaber der Bäckerei nahm an dem o.g. Ortstermin teil. Ihm wurde das Besprechungsergebnis direkt vor Ort mitgeteilt. Er erklärte sich mit den Maßnahmen einverstanden.

zu 8.: Die Aufstellung der verschiedenen Absperrelemente wird von Fall zu Fall erforderlich, wenn eigene Erkenntnisse der zuständigen Straßenverkehrs- oder Wegeaufsichtsbehörde oder Anregungen/Eingaben/Beschwerden dritter die Notwendigkeit dazu ergeben. Das ist zumeist der Fall, wenn das Fehlverhalten von Kraftfahrern zu Belästigungen/Gefährdungen von Fußgängern und/oder Radfahrern führt. Dies ist nicht im Voraus bestimmbar.

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

Frommann