K L E I N E   A N F R A G E

 Hamburg, den 02.11.1999

Betr.:  Wohnlagebewertung für den Mietenspiegel 

Der Mietenspiegel der Freien und Hansestadt Hamburg sieht eine Unterscheidung der Wohnlagen nach den Kategorien “normal” und “gut” vor. Die Baubehörde, Amt für Wohnungswesen, nimmt für die jeweiligen Straßen eine Bewertung vor. Für den Mietenspiegel 1997 wurde unter anderem der Bereich der Hegestraße zwischen Eppendorfer Baum und Hegestieg von der Wohnlage “normal” auf “gut” aufgewertet.

 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter: 

1.      In welchen Abständen wird eine Überprüfung des Straßenverzeichnisses hinsichtlich der o.g. Kategorien vorgenommen?

2.      Nach welchen Kriterien wird die Zuordnung zu einer Wohnlage-Kategorie vorgenommen?

3.      Aus welchem Grund wurde der o.g. Bereich der Hegestraße trotz zunehmender Verkehrsbelastung ohne erkennbare Verbesserung der örtlichen Verhältnisse der Wohnlage-Kategorie “gut” zugeordnet?

4.      Weshalb erhalten Mieter, die sich aufgrund der Aufwertung einem Mieterhöhungsverlangen ausgesetzt sehen, vom Amt für Wohnungswesen keine Auskunft über den Grund der Änderung?

 

 

Andreas Schott
Bezirksabgeordneter