ANTRAG

 Hamburg, den 13.09.2000

 

Betr.: Beteiligung von Kindern in der Stadtplanung 

Zur Berücksichtigung der Interessen von Kindern und Jugendlichen und der Gewährleistung Ihrer Beteiligungs- und  Mitwirkungsrechte in der Stadtplanung ist es notwendig, Vorschläge zu erarbeiten, damit diese Bedürfnisse  schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt in Planungsverfahren betrachtet und bewertet werden.

Diese Daten sind auch erforderlich für B-Pläne mit hohem Gewerbeanteil, da diese häufig Einfluss auf die Verkehrsführung nehmen.

 

Die Bezirksversammlung möge beschließen: 

Sobald ein Aufstellungsbeschluss für ein B-Planverfahren herbeigeführt wurde, werden dem StekA für das Plangebiet folgende Daten zur Verfügung gestellt: 

  1. Bewohner u- Sozialstruktur der betroffenen Stadtteile
  2. Auflistung der Vorhandenen Kinder- und Jugendeinrichtungen mit Hinweis auf die Zielgruppe (Altersstruktur der betreuten Kinder und Jugendlichen, Konzept, Öffnungszeiten)
  3. Auflistung der Vorhandenen Spiel- und Bolzflächen
  4. Schulversorgung

Bei B-Plänen mit Wohnanteilen muss dem Ausschuss eine Prognose über den geplanten Wohnungsbau gegeben werden, die möglichst folgende Punkte enthält:

  1. Anzahl der Wohnungen, ggf. Größe
  2. Zielgruppe (z. B. Familien, Alleinstehende etc.)
  3. Hinweise auf die zu erwartende Finanzierung der Wohnungen

 

 

Kai Voet van Vormizeele                        Elisabeth Voet van Vormizeele
Fraktionsvorsitzender