ANTRAG

 Hamburg, den 06.11.2000

Betr.: Anhandgabe des Restgeländes aus dem B-Plan Barmbek-Nord 9 

 

Die CDU-Fraktion beantragt, der Hauptausschuss möge beschließen: 

Das o.g. Anhandgabeverfahren muss durch die nachfolgende Stellungnahme  der Bezirksversammlung begleitet werden. 

Um die Planung, die dem Stadtentwicklungsausschuss am 02.11.00 vorgestellt wurde realisieren zu können, bedarf es wesentlicher Befreiungen vom gültigen Bebauungsplan. 

Die Bezirksversammlung stellt fest, dass nachfolgende Bestandteile des gültigen Bebauungsplanes Barmbek Nord-9 unabdingbar sind (siehe B-Plan  Festsetzung Nr. 4.2) 

1.       Geschlossene Bauweise als Lärmschutz für reines Wohngebiet

2.       Die festgeschriebene Geschossigkeit muss eingehalten werden

3.       Die Durchfahrtsbreiten und die Anzahl der Durchfahrten dürfen nicht verändert werden.

4.       Ausschluss von oberirdischen Stellplätzen 

Begründung:

Der B-Plan Barmbek-Nord 9 hat einen besonderen Charakter. Wesentliche Elemente dürfen nicht wenige Monate nach in Kraft treten bereits wieder zur Disposition gestellt werden. Der Umstand, dass die im StekA vorgestellten Projekte zum Teil wesentlich von diesen bauplanungsrechtlichen Vorgaben abweichen, muss bei der Anhandgabe berücksichtigt werden. Ein Projekt, dass diese Essentials von vornherein nicht berücksichtigt, kann nicht davon ausgehen die notwendigen baurechtlichen Befreiungen zu bekommen.

 

 

Kai Voet van Vormizeele                                           Elisabeth Voet van Vormizeele
Fraktionsvorsitzender