ANTRAG

 Hamburg, den 16.08.2000

Betr.: Sofortprogramm über 1.000 Parkplätze für Eppendorf 

Jahrelang hat die CDU im Bezirk Hamburg-Nord vor dem endgültigen Zusammenbruch des Autoparkverkehrs in Eppendorf und insbesondere rund um das UKE gewarnt und schon vor Jahrzehnten konstruktive Ideen und Anträge eingebracht. 

Zur Sicherung der Rettungswege auf dem UKE-Gelände wird in Kürze die Zufahrt auf das Gelände neu geregelt, d.h. einige hundert Mitarbeiter und Besucher des UKE werden ihre Fahrzeuge zusätzlich im sowieso schon völlig zugeparkten Eppendorf versuchen abzustellen. Die Ordnungskräfte sind aus Gründen der Sicherheit massiv dabei an Falschparker „Knöllchen“ zu verteilen bzw. die Fahrzeuge abschleppen zu lassen. 

Konkrete Vorschläge für Standorte von Tief- bzw. Hochgaragen sind jetzt zu prüfen und kurzfristig positiv zu bescheiden um den unhaltbaren Zustand zu beenden. 

Der Kerngebietsausschuss möge daher beschließen: 

Der Bezirksamtsleiter wird aufgefordert sich dafür einzusetzen, dass: 

    - Stellplatzbedarfe des UKE vor der Augenklinik/Martinistraße (ca. 650 Parkplätze) kurzfristig gebaut werden können; 

    - weitere Quartiersgaragen für die Anwohner kostengünstig durch Mitfinanzierung über den sog. „Stellplatzablösetopf“  kurzfristig realisiert werden können: 

· vor dem ehemaligen Blindenheim (Falkenried / Breitenfelder Str.), ca. 500 Stellplätze

· unter dem Sportplatz Loogestraße, ca. 300 Stellplätze. 

Solange es in den Gebieten keine ausgeglichene Stellplatzbilanz gibt, wird die Verknappung von ebenerdigen Stellplätzen abgelehnt.

 

 

Ekkehart Wersich
Fraktionsvorsitzender im Kerngebiet