Anfrage

 Hamburg, den 04.07.2000

Betr.: Hundeverordnung des Senats gegen Kampfhunde 

Die jetzt in Kraft getretene Verordnung soll die Bevölkerung der Hansestadt Hamburg vor weiteren Angriffen gefährlicher Kampfhunde schützen. Da die Umsetzung dieser Verordnung allerdings beträchtliche Schwierigkeiten für die Verwaltung und die Polizei bringen wird,

 

fragt die CDU-Fraktion im Ortsausschuss Fuhlsbüttel die Verwaltung: 

1.   Werden nach Kenntnis der Verwaltung und des Polizei-Reviers 34 im Ortsamtsbereich die Hunderassen gehalten, die unter das jetzt ausgesprochene Haltungsverbot fallen? 

2.   Ist bekannt, ob von den weiteren Hunderassen der sog. „2. Kategorie“ Hunde im Ortsamtsbereich gehalten werden und ob für diese Hunde eine Genehmigung unter Auflagen erteilt werden kann? 

3.   Sind derartige Hunde in der Vergangenheit hier bereitst auffällig geworden und was wurde im Einzelfall unternommen? Gibt es ggf. Schwerpunkte im „Einsatz“ dieser Tiere, wie z.B. Langenhorner Markt oder Raakmoor oder anderen Parks? 

4.    Liegen bereits Meldungen von Hundebesitzern vor? 

5.   Lt. Hamburger Abendblatt wurde von der BAGS angeraten, dass Beobachtungen von nicht angeleinten Hunden beider Kategorien dieser Behörde umgehend zu melden sei. Ist hier nicht eine sofortige Mitteilung an das Ortsamt oder das Polizei-Revier 34 zweckmäßiger? 

6.   Wird beabsichtigt, die Bürger über die lokale Presse (Wochenblatt/Uh. Anzeiger) darüber zu informieren, an welche Stelle (Ordnungsamt/Polizei-Revier 34) sie sich bei festgestellter Missachtung der Verordnung wenden können?

 

 

Herwart Wiederhold                                                                                                             Karin Nielsen
Fraktionsvorsitzender im Ortsausschuss Fuhlsbüttel