Anfrage

Hamburg, den 20.03.2000 

Betr.: Nutzung des „Toilettenhäuschen“ Martinistraße ggü. dem alten Haupteingang des UKE

 

Das „alte Toilettenhäuschen“ ist offensichtlich nur noch in Teilen in Betrieb (Herren-Urinal), andere Türen sind verschlossen. 

Wir fragen den Herrn Bezirksamtsleiter: 

1. Welchen Nutzen hat diese Einrichtung und wie kam es zur Nutzungseinschränkung? 

2. Welche Kosten verursacht der derzeitige Betrieb und wer trägt diese? 

3. Gibt oder gab es Nachfragen für andere und/oder ergänzende Nutzungen, wenn ja welche und wann und wie wurden sie beschieden? 

4. Sind dem Bezirksamt Nutzungsmissbrauch in Form eines Treffpunktes für männliche Homosexuelle bekannt und wenn ja, welche Überlegungen hat es  zu diesem Themenkomplex seitens der Verwaltung gegeben? 

5. Hat das Gebäude denkmalpflegerischen Wert/hat es entsprechende Nachfragen seitens der Verwaltung gegeben (wenn ja, mit welchem Ergebnis, wenn nein, bitte entsprechend nachfragen!) 

6. Welches sind – wenn überhaupt – zukunftsfähige Konzepte aus Sicht der Verwaltung in Bezug auf eine künftige Nutzung?

  

Ekkehart Wersich    
Fraktionsvorsitzender
im KGA