Große Anfrage

 Hamburg, den 24.03.2000

 

Betr.: Fluglärm und die Pläne der Bundesregierung 

Bundumweltminister Trittin will das Fluglärmgesetz ändern und in der Folge die Belastung von An­wohnern durch Fluglärm reduzieren. Geplant ist, die Lärmschutzzonen auszuweiten und die Grenz­werte für zulässige Lärmbelastung heraufzusetzen.

 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter: 

1. Was würden die geplanten und angedachten Regelungen und Änderungen für den Flughafen Hamburg und seine Anwohner bedeuten?

2. Wie viele Anwohner wären in welcher Weise betroffen (bitte auch danach differenzieren, welche bzw. wie viele Anwohner in eine andere Lärmschutzgruppe eingestuft und wie viele durch die Regelungen erstmals in den Schutzbereich gegen Fluglärm gelangen würden)?

3. Wie viele Maschinen (auch welches Fluggerät) welcher Fluggesellschaft wären in welcher Weise von der Änderung bezüglich Hamburg betroffen?

4. Welche Flüge, die derzeit am Flughafen Hamburg stattfinden, müssten bei Inkrafttreten der geplanten Änderungen gestrichen und wie viele verlegt werden (bitte auch nach Tagesrandzeiten differenzieren)?

5. Würde die Änderung eine Einschränkung des Flugverkehrs am Flughafen Fuhlsbüttel bedeuten?

a)       Wenn ja, welche?

b)       Wenn nein, warum nicht?

6. Wem würden aus den Gesetzesanforderungen welche Kosten in welcher Höhe für den Einbau weiterer Schallschutzmaßnahmen insbesondere bei den Anwohnern des Flughafens erwachsen?

7. Wird seitens der Verwaltung mit der Umsetzung der vorgesehenen Gesetzesänderung gerechnet?

a)       Wenn ja, in welchem Zeitraum?

b)       Wenn nein, warum nicht?

 

 

Kai Voet van Vormizeele                                                           Petra Wilske
Fraktionsvorsitzender