Bezirksamt Hamburg-Nord                                                                               Den 27.03.2000  

ANTWORT

auf die

K l e i n e  A n f r a g e  N r. 9/2000

Fragesteller:BAbg. Jens Wolf (CDU)

Betr.: Situation der bezirklichen Schuldnerberatung zum 31.12.99

 

 

Die kleine Anfrage beantworte ich wie folgt: 

Zu 1:    An die Schuldnerberatung haben sich 380 Bürgerinnen und Bürger gewandt. 

Zu 2:    Es haben 12 Informationsveranstaltungen stattgefunden, an denen 183 Personen aus den Bezirken Altona, Eimsbüttel und Hamburg-Nord teilgenommen haben. 

Zu 3a:  543. Davon befinden sich 330 Fälle in Bearbeitung und 213 sind anhängig. 

Zu 3b:  In 203 Fällen. 

Zu 4:    100 Fälle wurden mit folgendem Ergebnis abgeschlossen:

-       Erfolgreiche außergerichtliche Einigung                                    3

-       Vergleich gescheitert, Klient will nicht ins Insolvenzverfahren                        5

-       Beratung zur Sicherung des Lebensunterhalts (Existenzminimum)                21

-       Beratung zur Selbsthilfe (z.B. eigenständige Verhandlungen mit Gläubigern) 11

-       Prüfung der Rechtmäßigkeit von Forderungen                                 2

-       Regulierungsmöglichkeit durch Erhöhung des Einkommens                      1

-       Wahrnehmung anderweitiger Hilfeangebote (z.B. Öffentliche Rechtsauskunft)    7

-       Allgemeine Beratung in Schuldenangelegenheiten                              8

-       Abbruch der Beratung durch den Schuldner                                 11

-       zum angebotenen Erstberatungstermin nicht erschienen                    30

-       verzogen nach außerhalb Hamburg                                        1

 

Zu 5:    Von 5,25 sind derzeit krankheitsbedingt 4,25 Beraterstellen besetzt. 

Zu 6:    Die evtl. Frage nach weiteren Stellenbedarfen stellt sich nicht bezirksbezogen, sondern auf Ebene aller behördlichen Schuldnerberatungsstellen. Zunächst bleibt jedoch abzuwarten, 

-      in welchem Umfang entlastende Effekte durch die Einrichtung einer 8. Schuldnerberatungsstelle (Ende 11/99) und das die Arbeit unterstützende EDV-Verfahren CAWIN eintreten,

-       wie sich die Fallzahlen (Zu- und Abgänge) entwickeln und

-      mit welchem Ergebnis auf Bundesebene laufende Überlegungen zu Verfahrensvereinfachungen abgeschlossen werden. 

Zu 7a:  Die durchschnittliche Wartezeit zwischen Rücklauf der ausgefüllten Unterlagen und dem Beratungsgespräch beträgt zur Zeit rd. 5 Monate. 

Zu 7b:  Ja.

 

 

Frommann