KLEINE ANFRAGE-08-00 

Hamburg, den 02.02.00

Betr.: Situation der bezirklichen Schuldnerberatung zum 31.12.1999  

Presseberichten zufolge hat sich die Überlast-Situation der bezirklichen Schuldnerberatungsstellen entgegen den Prognosen von Senat und Bezirksamt nicht entspannt. 

Ich frage den Herrn Bezirksamtsleiter:

1.   Wie viele Bürgerinnen und Bürger haben sich insgesamt im Zeitraum zwischen 01.07.1999 und 31.12.1999 mit Nachfragen nach Schuldnerberatung an die Schuldnerberatungsstellen gewandt? 

2.   Wie viele Informationsveranstaltungen des Bezirksamtes zur Schuldnerberatung haben im Zeit­raum zwischen 01.07.1999 und 31.12.1999 stattgefunden, und wie viele Interessenten haben an diesen jeweils teilgenommen? 

3.   a) Wie viele Verfahrensfälle sind am 31.12.1999 in der bezirklichen Schuldnerberatung anhängig gewesen?

      b) In wie vielen weiteren Fällen wurden Schuldnern Unterlagen zugesandt, zu denen Rückmeldungen noch nicht vorliegen? 

4.  Wie viele Fälle konnten im Zeitraum zwischen 01.07.1999 und 31.12.1999 - mit welchem Ergebnis – bereits abgeschlossen werden? 

5.   Wie viele Beraterstellen sind derzeit in der Schuldnerberatungsstelle vorhanden und wie viele davon tatsächlich besetzt? 

6.   Welche Anstrengungen hat das Bezirksamt unternommen, weitere Beraterstellen einzuwerben? 

7.   a) Wie lang ist in der Schuldnerberatungsstelle derzeit der durchschnittliche Zeitraum zwischen Rückgabe der ausgefüllten Unterlagen und dem Beratungsgespräch?

      b) Sind Informationen zutreffend, dass in Einzelfällen dieser Zeitraum über sechs Monaten beträgt?

 

Jens Wolf
Bezirksabgeordneter

Antwort liegt vor!