Bezirksamt Hamburg-Nord                 Den 03.07.2000              

A N T W O R T  

a u f  d i e  

K L E I N E   A N F R A G E        N r .  12/2000

 

Fragesteller:   BAbg.  Andreas Schott (CDU)  

 

Betr.: Verkehrsinsel im Bereich Schottmüllerstr./Martinistr.

Zur Beantwortung der o.g. Kleinen Anfrage hat die Umweltbehörde wie folgt Stellung genommen: 

„Zu 1)
Die angesprochene Verkehrsinsel stellt eine dauerhafte Maßnahme dar. Der Bau erfolgte im Zusammenhang mit den für die Sielbauarbeiten erforderlichen Verkehrslenkungsmaßnahmen.  

Zu 2)
Die Hamburger Wasserwerke führen zur Zeit umfangreiche Leitungsarbeiten durch. Für die Verschwenkung des Verkehrs in diesem Bereich wurde ein 0,5 m breiter Streifen der Verkehrsinsel befahrbar hergerichtet und nach Abschluss der Arbeiten wieder zurückgebaut.  

Zu 3)
Die Arbeiten an den Wasserleitungen sind aufgrund der Sielbauarbeiten veranlasst worden und werden grundsätzlich miteinander abgestimmt. Die Arbeiten für die Wasserleitung waren ohne Beeinträchtigung der Verkehrsinsel geplant worden. Die Polizei stimmte allerdings zum Zeitpunkt der Bauarbeiten der vorgesehenen Sperrung von 2 Fahrspuren in der Schottmüllerstraße wegen Umleitungsproblemen (aufgrund von Sielbauarbeiten in der Eppendorfer Landstraße) nicht zu. Die zeitliche Verschiebung der Arbeiten an der Wasserleitung in der Schottmüllerstraße war ausgeschlossen, da ein Kaufhaus in der Eppendorfer Landstraße mit einer ausreichenden Wassermenge und dem notwendigen Druck versorgt werden musste.  

Zu 4)
Die angesprochenen Pflasterarbeiten wurden von den HWW ausgeführt. Die Kosten für die zusätzliche Umleitungsspur waren unvermeidlich. Kosten sind sowohl für die Baubehörde als auch für die Stadtentwässerung nicht entstanden.“

  

Frommann