Kleine Anfrage-35-00

 

Betr.: Zustand von Straßen in Hamburg Nord
hier: Heidberg in Winterhude

Die Straße Heidberg in Winterhude bildet zur Barmbeker Straße hin eine Sackgasse mit Ringverkehr. Diese wird im allgemeinen die „Heidburg“ genannt. Durch den starken Anwohner und P+R Verkehr ist der Straßenbelag an mehreren Stellen aufgebrochen und bis zu 30 cm tiefe Löcher entstanden.

 Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter: 

1.)        Ist dem Bezirksamt bekannt, dass der Zustand der „Heidburg“ dermaßen schlecht ist?

a) Wenn ja:         Wann wurde das Bezirksamt informiert und durch wen? 

b) Wenn nein:      Wann wurde die „Heidburg“ das letzte Mal durch das Tiefbauamt inspiziert und zu welchem Ergebnis kam die damalige Untersuchung? 

2.)        Ist in nächster Zeit, d.h. in den nächsten 6 Monaten, mit Maßnahmen zu rechnen, welche die Fahrbahn wieder in einen „normalen“ Zustand versetzen wird?

            a) Wenn ja:         Welche und wann? 

b) Wenn nein:      Warum nicht? 

3.)        Sind Beschwerden durch die Anwohner bzw. durch Auto- oder Radfahrer beim Bezirksamt eingegangen, die auf den schlechten Zustand hingewiesen haben?

Wenn ja, wann und wie wurde darauf reagiert? 

4.)        Welche Kosten würden durch eine Totalsanierung für die „Heidburg“ entstehen? 

5.)        Ist dem Bezirksamt bekannt, dass sich weitere Straßen in den Wohngebieten von Winterhude in einem schlechten Zustand befinden, und welche Maßnahmen unternimmt das Bezirksamt dagegen? 

6.)        Welche Summe wäre nötig, alle anfallenden Straßenschäden in Hamburg Nord zu sanieren und welche Summe steht dafür zur Verfügung? 

7.)        Ist es inzwischen im Bezirksamt zur Praxis geworden, entstehende Straßenschäden in Wohngebieten nicht mehr zu reparieren, sondern Straßenschilder aufzustellen, die auf die Schäden hinweisen?

 

Martin Emcke