Kleine Anfrage-40-00

Hamburg, den 08.09.2000

Betr.: „Autohandel“ an der Außenalster 

Obwohl die Autos, die um die Außenalster – insbesondere im Bereich Fernsicht – mit den eingehängten Hinweisen auf Verkaufsangebote geparkt werden, bereits seit längerem in der Diskussion sind, stellen sie auch in den Sommermonaten ein lästiges Ärgernis dar. Knapper Parkraum wird besetzt, da die Autos über einen längeren Zeitraum nicht bewegt werden. 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter: 

1.       Wie lange stehen die mittels Aushang zum Verkauf abgestellten Autos durchschnittlich in den Straßen des Bezirksamtes Hamburg-Nord rund um die Alster? 

2.       Handelt es sich  bei den angebotenen Autos um private Angebote oder um solche von Autohändlern? 

3.       Wenn es sich um Angebote von Autohändlern– eventuell getarnt als Privatverkäufe –handelt, welche Autohändler stehen dahinter? 

4.       Was wird seitens der Verwaltung gegen diese auf öffentlichen Grund abgestellten und zum Verkauf angebotenen Autos und ihre Inhaber getan? 

5.       Welche Zusammenarbeit gibt es zwischen den Bezirksämtern Hamburg-Nord und Eimsbüttel diesbezüglich? 

6.       Welche rechtliche und tatsächliche Handgabe gibt es gegen die Dauerparker, die ihre Autos zum Verkauf anbieten? 

7.       Wie kann aus Sicht der Verwaltung die Situation langfristig so verbessert werden, dass der öffentliche Parkraum wieder allen Nutzen zur Verfügung stehen kann?

 

Petra Wilske