Kleine Anfrage-45-00

Hamburg, den 13.09.2000

Betr.: Transportsiel Alsterdorf (2. Bauabschnitt) 

Presseberichten ist zu entnehmen, dass voraussichtlich ab Frühjahr 2003 der 2. Bauabschnitt des „Transportsiels Alsterdorf“ in Angriff genommen werden soll. Die Bauarbeiten, die sich – an der Hindenburgstraße beginnend -  durch das nördliche Alsterdorf und Ohlsdorf bis an die Ratsmühlendammbrücke erstrecken , sollen im sog. Schildvortriebverfahren durchgeführt werden. 

Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung: 

1. Besteht die prinzipielle Möglichkeit, dass insbesondere ältere Wohnhäuser oder auch sonstige Bauwerke durch die genannten Arbeiten in                     Mitleidenschaft gezogen werden (Schäden am Fundament, Rissbildung usw.)?

2. Ist im Hinblick auf etwaige spätere Schadensersatzansprüche betroffener Grundeigentümer daran gedacht, Maßnahmen der frühzeitigen Beweissicherung (z.B. Anbringen entsprechender Markierungspunkte) durchzuführen:
  
a.       wenn nein, warum nicht?
  
b.       wenn ja, würden solche Maßnahmen von Seiten der Verwaltung generell erfolgen oder müssten sie im Einzelfall beantragt werden?

 

Rolf Böckenholt
Bezirksabgeordneter