Kleine Anfrage

 Hamburg, den 01.11.2000

Betr.: Wohnlagebewertung für Mietenspiegel in der Hegestraße II 

In der Antwort des Senates vom 11.01.2000 auf die Schriftliche Kleine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Dietrich Wersich (Drucksache 16/3546) wurde u.a. mitgeteilt, die Einordnung der Bebauung in die Wohnlagekategorien „normal“ und „gut“ erfolge „durch ein wohnungswirtschaftlich erfahrenes Forschungsinstitut auf Basis eines multivariaten statistischen Verfahrens unter Einbeziehung verschiedener Merkmale“. Die Neubewertung der Wohnlage in der Hegestraße 27 bis 31 und 62-68 wurde pauschal unter Hinweis auf eine in der Anlage befindliche summarische Zusammenfassung der Kriterien beantwortet.

 

Hierzu frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter: 

  1. Welche der genannten Kriterien waren für die Änderung der Wohnlagebewertung in dem genannten Bereich der Hegestraße maßgeblich?
  1. Weshalb wurde die Wohnlage von „normal“ auf „gut“ aufgewertet, obwohl eine weitgehend geschlossene, stark verdichtete Bauweise anzutreffen ist, geringe Freiflächen vorhanden sind und eine eher überdurchschnittliche Verkehrs- und damit Immissionsbelastung festzustellen ist?
  1. Wann ist die nächste Überarbeitung des Wohnlageverzeichnisses geplant?
  1. Vertritt die Baubehörde weiterhin die Ansicht, dass z.B. vorstehende Fragen nicht von dem in § 15 Abs. 4 Bezirksverwaltungsgesetz festgelegten Auskunftsrecht erfasst werden? Wenn ja, wird um eine ausführliche Begründung gebeten.

 

Andreas Schott
Bezirksabgeordneter