ANTRAG

 Hamburg, den 08.02.2001 

Betr.: Maßnahmen gegen Vandalismus und Graffitti 

 

Die CDU-Fraktion Hamburg-Nord beantragt, die Bezirksversammlung möge beschließen: 

Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, 

sich bei der Justizbehörde und dem Senat dafür einzusetzen, dass für Hinweise, die zur Ergreifung von Tätern führen, die für Vandalismusschäden und Graffitti verantwortlich sind, eine Belohnung von jeweils DM 1.000,-- ausgesetzt wird. Die Regelung soll öffentlich bekannt gemacht werden und zunächst versuchsweise auf einen Zeitraum von einem Jahr befristet werden.

 

Begründung:
Die nach wie vor hohe Zahl von Vandalismusschäden an privatem und öffentlichem Eigentum ist nicht akzeptabel und erfordert Gegenmaßnahmen. Insbesondere die soziale Kontrolle kann dadurch gesteigert werden, Gleichgültigkeit durch finanzielle Anreize zurückzudrängen. Ein in Rheinland-Pfalz laufender Modellversuch sollte unter den Bedingungen einer Großstadt auch auf Hamburg übertragen werden.

 

 

Kai Voet van Vormizeele                                                           Dr. Andreas Schott
Fraktionsvorsitzender