ANTRAG

 Hamburg, den 06.02.2001 

Betr.:  Zusätzliche Flächen für Kulturwerbung

 

Die Umstellung und Neugestaltung der Hamburger Kulturwerbung hat in erheblichem Umfang zur Eindämmung von "wilden Plakatierungen" und zur Säuberung zahlreicher verschmutzter Flächen geführt. 

Es hat sich aber auch gezeigt, dass: 

- die für die Kulturwerbung zur Verfügung gestellten Flächen nicht ausreichen.

- weiterhin manche Flächen "wild" genutzt werden, da sie für das neue Konzept nicht zur Verfügung stehen und nicht regelmäßig gereinigt werden.

- viele kleine und finanzschwache Träger der Stadtteilkultur nicht in der Lage sind, die professionell geklebten Plakate marktgerecht bezahlen zu können.

 

Der Kulturausschuss beantragt daher, die Bezirksversammlung möge beschließen: 

Der Herr Bezirksamtsleiter wird gebeten, sich nachdrücklich bei den zuständigen Behörden dafür einzusetzen, dass zusätzliche Plakatflächen in HH-Nord zur Verfügung gestellt werden. 

Dazu könnten HEW-Schaltkästen in das Plakatierungskonzept einbezogen werden, um weitere attraktive Flächen zu gewinnen. Durch regelmäßige Reinigung und Nutzung könnten diese von "wilden Plakatierungen" freigehalten werden. Außerdem könnte durch gestaffelte bzw. kostenlose Gebühren den in HH-Nord angesiedelten Kulturträgern mit unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten bei deren Werbemaßnahmen geholfen werden.

 

Harald Nies