Prüfantrag 

 Hamburg, den 02.07.2001

 

Betreff: Fußweggestaltung in den Straßen 

1.    Lohkoppelstraße

2.    Weberstraße

3.    Spohrstraße

 

 

In den genannten Straßen wurde zur Fußweggestaltung teilweise Sand verwendet. Diese aus ökologischen Gesichtspunkten sinnvolle Gestaltung hat jedoch den Nachteil, dass bei einer Verdichtung des Oberbodens, wie sie zu bestehen scheint, Niederschläge nicht in die tieferen Schichten des Bodens eindringen könnten. Hieraus resultieren, dass der Oberboden stark und oftmals über einen längeren Zeitraum aufweicht. Darüber hinaus bedingen Unebenheiten die Bildung größerer Pfützen. Die Nutzbarkeit dieser Wege ist dann in einigen Teilen stark eingeschränkt oder sogar unmöglich; zudem besteht die Gefahr des Ausrutschens.

 

1.    In der Lohkoppelstraße besteht die geschilderte Problematik im Bereich Schleidenstraße/Weberstraße. Hier sind insbesondere ältere oder in ihrer Mobilität aus anderen Gründen eingeschränkte Menschen von der Gefahr des Ausrutschens betroffen. Kinder, die von ihren Eltern im Kinderwagen transportiert werden, sind dem Bespritzen mit Matsch ausgesetzt. Die mit einer vermeidbaren zweimaligen Straßenüberquerung verbundenen Benutzung des gepflasterten Gehweges der gegenüberliegenden Straßenseite stellt insbesondere dann keine Alternative dar, wenn die Bushaltestelle „Brucknerstraße“ erreicht werden soll.

 

2.    In der Weberstraße ist der Fußweg sehr schmal. Die Nutzung dieses Fußweges wird durch Unebenheiten, die durch das Wurzelwachstum der Straßenbäume entstehen, beeinträchtigt. Das Umfahren dieser Unebenheiten mit einem Kinderwagen wird in Zukunft kaum möglich sein, da die zur Eingrünung des Zaunes verwendeten Sträuchern am Rand des neu angelegten Kinderspielplatzes den Gehweg aufgrund ihres sich ausdehnenden Umfanges weiter einengen werden. 

 

3.    In der Spohrstraße und der Volkmannstraße sind die aus Sand bestehenden Fußwege nach Regenfällen aufgrund starker Aufweichung und Pfützenbildung schlecht passierbar, insbesondere mit Kinderwagen. Zudem ist der Fußweg in der Volkmannstraße entlang des Spielplatzes extrem schmal und mit einem Kinderwagen nahezu unmöglich zu nutzen. Ebenso wie in der Lohkoppelstraße ist auch in der Spohrstraße im Bereich des „Trockendocks“ eine Gefährdung durch Ausrutschen gegeben. Die mit einer vermeidbaren zweimaligen Straßenüberquerung verbundene Benutzung des Gehweges der gegenüberliegenden Straßenseite stellt insbesondere dann keine Alternative dar, wenn der hier anschließende Fußweg in Richtung Schleidenstraße oder der Fußweg entlang des Osterbekkanals genutzt werden soll. Zudem ist die Überquerung der Spohrstraße mit einem Kinderwagen aufgrund der extrem hohen Bordsteine des bereits benannten Fußweges und der unebenen, zur Mitte hingewölbten Fahrbahn recht schwierig.

  

Vor diesem Hintergrund wird die Verwaltung gebeten zu überprüfen: 

  

Jens Grapengeter                                                                  Corinna Weinert

Fraktionssprecher im Ortsausschuss Barmbek/Uhlenhorst