ANTRAG

 Hamburg, den 20.06.2001

 

Betr.: Bebauungsplanverfahren Güterbahnhof Barmbek
  
       Berücksichtigung des vorhandenen Hundeausbildungsplatzes und der vorhandenen Kleingärten  

 

Der Stadtentwicklungsausschuss möge beschließen, dass folgende Punkte bei der Aufstellung des Bebauungsplanes berücksichtigt werden: 

  1. Erhalt des vorhandenen Hundeausbildungsplatzes
    Der vorhandene Hundeausbildungsplatz soll in seinem Bestand erhalten und durch entsprechende Ausweisung im Bebauungsplan gesichert werden.

    In dem als Sieger aus dem städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangenen Entwurf, aus dem der Bebauungsplan entwickelt werden soll, ist der Barmbeker Stichkanal über die Fläche des Hundeplatzes nach Norden verlängert worden. Da eine Kanalverlängerung unrealistisch ist und keine andere Nutzung auf dieser Fläche vorgesehen ist fordern wir den Erhalt des vorhandenen Hundeausbildungsplatzes und seine planerische Absicherung im Bebauungsplan.

    Der Deutsche Schäferhund Club e.V. erfüllt mit seinen Ausbildungsangeboten für Hundebesitzer und Hunde (aller Rassen) eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die an dem o.a. Standort seit 1949 wahrgenommen wird.

  2. Erhalt von möglichst vielen der vorhandenen Kleingärten
    Möglichst viele der vorhandenen Kleingärten sollen in ihrem Bestand erhalten und durch entsprechende Ausweisung im Bebauungsplan gesichert werden.

    In dem als Sieger aus dem städtebaulichem Wettbewerb hervorgegangenen Entwurf, aus dem der Bebauungsplan entwickelt werden soll, sind an der Straße Alte Wöhr Sport- und Spielflächen, sowie Grünflächen vorgesehen. Wir fordern daher, einen möglichst großen Teil der Kleingartenparzellen in den Bebauungsplan zu integrieren und planerisch abzusichern.

 

Elisabeth Voet van Vormizeele                                Jens Quast