ANTRAG

 Hamburg, den 04.09.2001

 

Die Anwohner von Klein Borstel hegen  große Zweifel, ob der zusätzliche Verkehr, der sich durch den geplanten Neubau von 250 Wohnungen ergeben wird, in einem verträglichen Maße durch das Quartier geführt werden kann. 

 

Folgende Fragen zur Verkehrsführung sind noch offen, die im Rahmen einer erneuten Verkehrsbetrachtung geprüft werden müssen: 

  1. Welche Auswirkungen ergeben sich auf die Verkehrsströme im Quartier durch die zusätzliche Zufahrt durch den Sodenkamp?
  2. Ergibt sich durch die bereits jetzt geplanten Verkehrsmaßnahmen eine zusätzliche Verkehrsbelastung für die Stüberheide?
  3. Muss durch die Zunahme des Verkehrs zu den Stoßzeiten mit einem Rückstau auf der Wellingsbütteler Landstraße gerechnet werden?
  4. Gibt es eine Erhebung von Ziel- und Quellverkehren aus der sich mögliche

Routen für Schleichverkehr ergeben könnten, damit man diese ggf. unterbinden kann?

  1. Wie soll bei den schwierigen Straßenverhältnissen vor Ort der Baustellenverkehr organisiert werden, ohne dass es zu unzumutbaren Belastungen oder gar zu Gefährdungen der Bürger (Schüler!) vor Ort kommt?
  2. Für die Zusammenführung der Straßen Schluchtweg/Stübeheide/Kleine Horst gibt es unterschiedliche Planungen. Wo liegen die jeweiligen Vor- oder Nachteile in Hinblick auf die zu erwartenden Belastungen für das Quartier?
  3. Gibt es Untersuchungen, welche Auswirkungen der Neubau auf den ruhenden Verkehr haben wird?  (Wegfall von Parkmöglichkeiten, Erhebungen über den tatsächlichen Bedarf an Stellplätzen; Möglichkeiten, den Parkplatzsuchverkehr zu minimieren)
  4. Werden die bereits geplanten Maßnahmen zur Schulwegsicherung sofort bei Baubeginn umgesetzt und welche Maßnahmen könnten noch ergriffen werden, um den Schulweg zu sichern?

Elisabeth Voet van Vormizeele