ANFRAGE

Hamburg, den 24.04.2001 

Haynsparkerweiterung in Eppendorf:
Eine Erfolgsgeschichte für DM 500.000,-?

 

Vor einigen Jahren wurde die ehemalige „Roggmannfläche“ an der Ludolfstraße (nähe Eppendorfer Markt) geräumt und dafür die sogenannte „Erweiterung des Haynspark“ weitestgehend nach dem Ergebnis eines Wettbewerbs als Grün-, im Bereich zur Ludolfstraße auch als Veranstaltungsfläche geeignet, hergerichtet. 

Die Maßnahme war im Stadtteil sehr umstritten, das von der Umweltbehörde bereitgestellte Finanzierungsvolumen führte dann zur Umsetzung der Maßnahmen mit den Stimmen von SPD und GAL im Kerngebietsausschuss. 

Die neu gebauten Grünflächen werden offensichtlich nur bedingt von den Bürgern genutzt. Auch wird eine neue, gerade, Wegeverbindung über das Grundstück „Silwar“ daran wohl nichts ändern. 

Dem aufmerksamen Beobachter sind Veranstaltungen auf den neuen Flächen  bisher nur im Rahmen eines Hundetreffs aufgefallen. Eine intensive Nutzung zu allen Jahreszeiten findet überwiegend durch Vierbeiner statt.  

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Herrn Bezirksamtsleiter: 

1. Wie beurteilt die Bezirksverwaltung die Nutzung und Annahme der neuen Parkanlage durch die Bürger seit ihrer Fertigstellung? 

2. Haben Veranstaltungen auf der Fläche stattgefunden,
wenn ja welche und wann und
wenn nein, gab es hierfür Anfragen / Anträge und
wenn ja, für welche Art und Umfang von Nutzung und zu welchem Zeitpunkt?

 

3. Sind Flächen zur Nutzung durch die Bezirksverwaltung angeboten worden,
wenn ja, wem mit welchem Ziel und wann?

 

4. Welchen Sinn sieht die Bezirksverwaltung zum jetzigen Zeitpunkt noch im Bau eines neuen Verbindungsweges über das sog. „Silwar-Gelände“ und wie teuer wird dieser werden, nachdem er über Jahre wegen eines Rechtsstreits nicht umgesetzt werden konnte?

 

5. Ist die Hundeverordnung im Bereich des Neubaus durch das Bezirksamt durchgesetzt worden?
Wenn ja, mit welcher Intensität und welchem Ergebnis und
wenn nein, warum nicht?

6. Kann sich die Bezirksverwaltung aufgrund derzeitiger Nutzung eine Ausweisung als „Hundefreilaufzone“ oder „Hundewiese“ vorstellen,
wenn nein, warum nicht,
wenn ja, unter welchen Bedingungen?

 

 

Ekkehart Wersich
Fraktionsvorsitzender im Kerngebietsausschuss