Bezirksamt Hamburg-Nord                                                                                 Den 22.02.01

A N T W O R T 

a u f  d i e 

K L E I N E   A N F R A G E        N r .  2/2001 

Fragesteller:    BAbg.  Clemens Nieting (CDU) 

Betr.: Alternative Wohnprojekte im Bebauungsplangebiet Langenhorn 67

Nach Einholen einer Stellungnahme der Finanzbehörde beantwortet das Bezirksamt die Fragen wie folgt: 

Zu 1:

Interesse an einem Wohngruppenprojekt im Bereich des Bebauungsplangebietes Langenhorn 67 haben bisher 2 Wohngruppen angemeldet, und zwar die Gruppe „Dr. Hacker und die acht Brausen“ und eine Wohngruppe des Vereins „Selbstbestimmtes Leben und Wohnen im Alter“ e.V., die sich zu dem Wohngruppenprojekt „Harold und Maude“ zusammengeschlossen haben.

Bei einer Grundstücksvergabe können grundsätzlich alle Wohngruppen, die sich vor „Harold und Maude“ beworben haben, berücksichtigt werden. Dies sind insgesamt 18 Gruppen.

Eine Auflistung dieser Gruppen ist aus Datenschutzgründen nicht möglich.

 

Zu 2 :

Von den nach dem Bebauungsplan-Entwurf vorgesehenen insgesamt vier Wohnbauzeilen sollen Wohngruppen in der Zeile im nördlichen Teil des Plangebietes untergebracht werden. Hier ist die Errichtung von bis zu 45 Wohnungen im Rahmen des öffentlich geförderten Geschosswohnungsbaus möglich. Wenn der Bebauungsplan Baureife erlangt hat, ist zu erwarten, dass die Integration von Wohnprojekten zügig realisierbar sein wird.

Angesichts absehbarer finanzieller und organisatorischer Belastungen hinsichtlich der Erschließung, der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie ggf. der zusätzlichen Unterhaltung von Flächen ist es erforderlich, für die übrigen drei Wohnbauzeilen einen Investor zu suchen, der bereit und in der Lage ist, diese Belastungen zu tragen.

 

Zu 3 : 

Ein Gespräch mit der Gruppe „Dr. Hacker und die acht Brausen“ hat zusammen mit einer Vertreterin der Wohngruppe des Vereins „Selbstbestimmtes Leben und Wohnen im Alter“ e.V. und einem Vertreter der Lawaetz-Stiftung am 08.12.2000 in der Finanzbehörde stattgefunden. In dem Gespräch wurden die Vorstellungen des Wohnprojektes „Harold und Maude“ und die der Finanzbehörde erörtert.

 

Frommann