Bezirksamt Hamburg-Nord                                        01.02.2002

Antwort

auf die 

Kleine Anfrage Nr. 27/01

Fragesteller: BAbg. Dr. Andreas Schott (CDU

Betr.: Situation der Kinderbetreuung in Groß Borstel

Die Kleine Anfrage beantworte ich wie folgt:

 

Zu Frage 1a - 2:
In Groß Borstel steht folgendes Platzangebot zur Verfügung:

Kindertagesheim Brödermannsweg 40a (städtisch)
22 Plätze für Elementar 4 Stunden                                        (a)
für 4 Stunden keine                                                              (b)
136 Plätze, davon Krippe 8 Stunden:                   26
                           Elementar 8 Stunden:             44
                           Schulkinder Hort 4 Stunden:    66               (c)
sowie 9 Plätze (Schulkinder über Mittag / 2 Stunden).

 

Evangelischer Kindergarten  Borsteler Chaussee 139 (kirchlich)
22 Plätze Elementar 4 und 5 Stunden:
11 Plätze für 4 Stunden                                                         (a)
11 Plätze für max. 5 Stunden                                                 (b)

 

Kindergruppe Schrödersweg / Weg beim Jäger 127 (selbstorganisierte Förderung)
12 Plätze für Elementar 4 Stunden                                           (a)

Zu Frage 2:
26 Krippenplätze (0 - 3 Jahre) im Kita Brödermannsweg

Zu Frage 3:
Seitens der Kindertagesbetreuung werden Wartelisten lediglich für die 6- und 8-Stunden-Plätze der städtischen Einrichtung geführt. Hier stehen zum Stichtag Januar 2002 für die 8stündige Betreuung im Krippenbereich 11 Kinder, für die 8stündige Betreuung im Elementarbereich 18 Kinder und für die 4stündige Hortbetreuung 2 Kinder auf der Warteliste. Für die 4- bzw. 5-Stunden-Plätze und die Plätze "Schulkinder über Mittag" werden die Wartelisten direkt in den Einrichtungen geführt.

Zu Frage 4:
Die in den städtischen Einrichtungen frei werdenden 6- und 8-Stunden-Plätze im Krippen- und Elementarbereich sowie die Hortplätze werden weiterhin nach Dringlichkeit (Kriterienkatalog der Fachlichen Weisung J9/91 Abschnitt 3.1.1) vergeben. Die erste Dringlichkeitsstufe bezieht sich auf Alleinerziehende, die berufstätig / in Ausbildung sind oder es sein werden. Stufe zwei bezieht sich auf Eltern, die ebenfalls diese Voraussetzungen erfüllen, sofern das Einkommen des Besserverdienenden die Einkommensgrenze nach § 79 BSHG nicht wesentlich übersteigt.

Es folgen in der Dringlichkeit Kinder, die Entwicklungsdefizite aufweisen und die Kinder die Integrationshilfen benötigen. Die letzte Stufe bezieht sich auf Eltern, die ebenfalls obige Voraussetzungen erfüllen, bei denen das Einkommen des Besserverdienenden die Einkommensgrenze gemäß § 79 BSHG jedoch wesentlich übersteigt.

 

Zu Frage 5:
Nein

 

Mathias Frommann