PRÜFANTRAG 

Hamburg, den 17.05.2002 

Betr.: Parken in der Reesestraße

 Die CDU-Fraktion beantragt, der Ortsausschuss möge beschließen: 

Die Verwaltung wird aufgefordert zu prüfen, welche technischen und finanziellen Maßnahmen für den Umbau vorhandener Parkbuchten zum Längsparken – im Bereich der Reesestraße auf der Seite der geraden Hausnummern und in gerader Verlängerung in der Hufnerstraße  bis zur Kreuzung Flachsland – In Parkplätze zum Schrägparken nötig sind, sowie welche Auswirkungen für den Fahrzeugverkehr, der aus der Dehnhaide einbiegt, zu erwarten sind. 

Ansatz der Prüfung ist, dass die zusätzlich benötigte Fläche durch die Auflösung der rechten Fahrbahn gewonnen wird und weder der vorhandene Fahrradweg, noch der Fußgängerweg baulich verändert werden. 

Weiterhin soll der Teil der Prüfung und der folgende Stellungnahme der Verwaltung sein: 

- Angaben zur Anzahl der zusätzlich errichteten Parkplätze im angrenzenden Bereich der benachbarten Straßen (Lohkoppelstr., Brucknerstr. Abzw. Hufnerstr., Osterbekstr., Flachsland).

- Bedarf an Behindertenparkplätzen. 

Begründung:
Das Verkehrsaufkommen in der Reesestraße in Fahrtrichtung zum Osterbekkanal ist sehr niedrig, so dass eine zweite Fahrbahn nicht zwingend erforderlich ist. Der Bedarf an Parkplätzen ist in den letzten Jahren gestiegen und zusätzlich spitzt sich die Parkplatzsituation bei Veranstaltungen benachbarter Einrichtungen (Schule, Kirche, Schulungszentrum Walddorfschule, Textilgeschäft) immer häufiger zu. Weiterhin ist die Parkplatzsituation in den benachbarten Straßen ebenfalls ungünstig. Mit der Schaffung von weiteren Parkplätzen durch Schrägparken im Bereich der vorhandenen Parkbuchten kann ohne große Baumaßnahmen und unter dem Aspekt der finanziellen Verhältnismäßigkeit eine Verbesserung im gesamten Bereich erzielt werden, ohne andere Verkehrsteilnehmer (Fahrradfahrer und Fußgänger) zu beeinträchtigen.

Kai Voet van Vormizeele        Jens Martin Kiene