ANTRAG

 Hamburg, den 13.03.2002 

Betr.: Polizeipräsenz am Käkenhof

Übereinstimmend berichten Bürger und Institutionen aus dem Wohnquartier „Essener Straße“ über eine zunehmend schwierige Situation in dem Gebiet. Die Gründe hierfür sind vielfältig – die Auswirkungen ebenso: Die Nahversorgung ist seit Jahren unzureichend, die Mieterstruktur verschlechtert sich stetig, Verunreinigungen und Graffiti nehmen zu, es gibt Beschwerden über Diebstahl- und Gewaltdelikte.  

Der einstimmig vom Ortsausschuss beantragte Quartiersmanager soll helfen, die Situation zu verbessern. Ein zusätzlich positives Element könnte eine stundenweise feste Präsenz durch das örtliche Polizeikommissariat am Käkenhof sein.  

Vor diesem Hintergrund beantragen die Fraktionen der CDU, der Partei Rechtsstaatlicher Offensive und der FDP, der Ortsausschuss möge beschließen: 

Der Herr Ortsamtsleiter wird gebeten, sich beim Polizeikommissariat 34/ Wördenmoorweg sowie bei der SAGA für eine Polizeipräsenz - beispielsweise durch den für das Wohnquartier zuständigen bürgernahen Beamten - von mindestens einer Stunde pro Woche im Verwaltungsbüro der SAGA am Käkenhof einzusetzen. 

Begründung:
Durch eine verlässliche polizeiliche Präsenz am Käkenhof wäre eine örtliche Anlaufstelle für Beratungen und Beschwerden gegeben. Hierdurch könnte neben einer Verbesserung der Sicherheitssituation im Wohngebiet vor allem auch das Sicherheitsempfinden insbesondere der vielen älteren Mitbürger aus dem Quartier erhöht werden.
 

Clemens Nieting                        Sven Grünwoldt                        Axel Kloebe
für die CDU-Fraktion                  für die Fraktion der                    für die FDP-Fraktion

                                     
Partei Rechtstaatlicher Offensive