ANTRAG

 Hamburg, den 07.02.2002

 

Betr.: Auswertung der öffentlichen Plandiskussion                      
TOP 4 Bebbauungsplanentwurf Alsterdorf 19

 

Hier:    1. Abtrennung Salomon-Heine-Weg und Bebauung an der Deelböge

            2. Planausweisung "Hochhaus" an der Ecke Deelböge/Rosenbrook

 

 

 

1. Abtrennung Salomon Heine Weg und Bebauung an der  Deelböge

TOP 4 Bebbauungsplanentwurf Alsterdorf 19:

 

Im Rahmen der Öffentlichen Plandiskussion wurden Einwände von Bürgern erhoben, die bereits im Vorfeld von der CDU-Fraktion sehr ernst genommen wurden. Unbestritten lässt die derzeitige städtebauliche Qualität in dem Gewerbegebiet sehr zu wünschen übrig. Daher ist das vorgestellte Vorhaben grundsätzlich zur Qualitätsverbesserung zu begrüßen.

 

Die CDU-Fraktion beantragt:

Die mögliche "Abhängung" des Salomon-Heine-Wegs (SHW) im südlichen Planbereich ist in Form eines Wendehammers im Bebauungsplan festzulegen (z.B. im nördlichen Bereich der Eisenbahnüberführung). Mittel für die Herstellung dieser Baumaßnahmen sind im Haushalt einzustellen. Im Zeitraum vor einer Realisierungsmöglichkeit werden regelmäßig die Verkehre im SHW erfasst und den zuständigen Gremien der Bezirksversammlung berichtet. Aufgrund der Ergebnisse kann die Umsetzung der Maßnahme ausgesetzt oder aber auch durch geeignete Sofort-Maßnahmen im Sinne der Verkehrsberuhigung (Ziel-, Quell- und Durchfahrtsverkehr) ausgeführt werden. 

 

Begründung:
Der sich durch die neue Straßenführung entwickelnde Verkehrsfluss ist nicht eindeutig vorhersehbar. Aus Sicht der CDU Fraktion ist es erforderlich, heute Vorsorge für verkehrslenkende Maßnahmen zu treffen, wenn die Verkehrsbelastung in den südlich des Plangebietes liegenden Wohnquartieren nach Beendigung der Baumaßnahmen zu groß wird.

 

 

2. Planausweisung "Hochhaus" an der Ecke Deelböge/Rosenbrook

 

 

die CDU-Fraktion beantragt: 

- Eine Festlegung über Baugrenzen/Baufelder/Geschossigkeit im  B-Planverfahren wird zunächst ausgesetzt.

- Für den Wettbewerb ist nur eine ca. Baumasse festzulegen.

- Die Teilnehmer am Wettbewerb werden im Auslobungstext in Bezug auf die im städtebaulichen Gutachten genannte 13-geschossige Bebauung darauf hingewiesen, dass als Wettbewerbsziel die genannte Höhe deutlich unterschritten werden soll.

 

 

Begründung:
Für ein so bedeutendes Gebäude an diesem stadtbildprägenden Standort ist dies eine geeignete Grundlage für den Architektenwettbewerb, insbesondere um verschiedene Alternativen aufgezeigt zu bekommen, die sich nicht an der Höhe von 13 Geschossen orientieren. Die Festsetzungen im Bebauungsplan sollen nach der öffentlichen Vorstellung des Wettbewerbsergebnisses in öffentlicher Sitzung beraten und getroffen werden.

 

 

 

Elisabeth Voet van Vormizeele                        Ekkehart Wersich
Fraktionsvorsitzende                                      Jens Quast