ANTRAG

 Hamburg, den 12.06.2002 

Betr.: Bebauungsplanverfahren Barmbek-Süd 31
  
       Höhenentwicklung Kerngebiet Schleidenstr./Weberstr.
 

Der Stadtentwicklungsausschuss möge beschließen, dass folgender Punkt bei der Aufstellung des Bebauungsplanes berücksichtigt wird: 

Verlegen der Baugrenze an der Weberstraße und Abstufung der Höhenentwicklung
Die Baugrenze des Kerngebietes an der Weberstraße wird um fünf Meter in Richtung Schleidenstraße verschoben. Das Erstellen von Grundstücks-
überfahrten wird an der Weber- und Brucknerstraße ausgeschlossen. An der Schleidenstraße werden fünf Geschosse ausgewiesen, an der Lohkoppel und Brucknerstraße vier Geschosse und an der Weberstraße drei Geschosse.
 

Bei voller Ausnutzung der Geschosszahlen an der Schleiden-, Lohkoppel- und Brucknerstraße ist das Erstellen von Staffelgeschossen ausgeschlossen. An der Weberstraße ist das Errichten von Staffelgeschossen mit einem Versprung zur Nachbarbebauung zulässig.

Begründung
Durch das Verlegen der Grundstücksgrenze werden die Abstandsflächen zwischen Wohn- und Büronutzung eingehalten. Die Nutzung des Kerngebietblockes aufgrund seiner großen Tiefe nicht eingeschränkt. Durch den Ausschluss von Grundstücksüberfahrten an der Weber- und Brucknerstraße wird eine Beeinträchtigung des Wohngebietes vermieden. Die Abstufung der Geschossigkeit spiegelt Größenverhältnisse der Straßen und umliegenden Bebauung wieder. Die Gebäudehöhe an der Schleidenstraße findet sich im gegenüberliegenden sechsgeschossigen Wohnungsbau (ehemals Pro-Block) und in der Traufhöhe des Arbeitsgerichtes wieder. Die Geschossigkeit an der Weberstraße nimmt ungefähr die Gebäudehöhe der Wohngebäude auf.
 

Elisabeth Voet van Vormizeele                                     Jens Quast