ANFRAGE

Hamburg, den 12.02.2002

Betr.: Bezirkliche Wohnraumsicherung 

In der großen Anfrage in der Bezirksversammlung Top 5.2. BV 17.01.2002 mit dem Titel „Belastungsgrad der Bezirksstelle für Wohnraumsicherung in Hamburg-Nord“ hat die Verwaltung bereits diverse Informationen mitgeteilt. Allerdings ist die Betroffenheit von Frauen und Männern oftmals differenziert zu betrachten.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Herrn Bezirksamtsleiter: 
1. Wird die Bezirksstelle für Wohnraumsicherung nur tätig, wenn eine Räumungsklage vorliegt oder in welchen sonstigen Fällen wird sie tätig? 
2. Wie hat sich die Anzahl der
a) bearbeiteten Fälle insgesamt
b) Abwendung von Wohnungsverlusten
In der Bezirksstelle für Wohnraumsicherung in den letzten fünf Jahren im einzelnen entwickelt?
3. In welcher Anzahl waren in den unter 2. genannten Zahlen
a) alleinstehende Frauen
b) alleinstehende Männer
c) (Ehe)Paare ohne Kinder
d) (Ehe)Paare mit ein, zwei, drei oder mehr Kindern
e) Alleinerziehende mit ein, zwei, drei oder mehr Kindern betroffen?
4. Wie erfährt die Bezirksstelle für Wohnraumsicherung von der Hilfebedürftigkeit im einzelnen?
5. Aus welchen Gründen kommen die Betroffenen in die Situation, die Bezirksstelle für Wohnraumsicherung in Anspruch nehmen zu müssen (bitte differenziert nach Männern und Frauen bzw. nach den unter 3. aufgeführten Gruppen aufführen)?
6. Welche Kostenübernehmen sind in welcher Höhe in den unter 2. und 3. genannten Fällen erfolgt?

7. Sind die ausgezahlten Gelder von den Betroffenen zurückzuzahlen?
a) Wenn ja, in welchem Zeitraum und in welcher Höhe erfolgte ein Rückfluss der ausgezahlten Gelder in den letzten fünf Jahren?
b) Wenn nein, warum nicht?
8. a) Welche weiteren Maßnahmen erfolgten seitens der Bezirksstelle für Wohnraumsicherung in den Fällen, in denen den Betroffenen durch Abwendung von Wohnungsverlusten geholfen wurde, mit den Betroffenen, damit diese nicht wieder in dieselbe Situation geraten?
b) Wie erfolgreich waren diese Maßnahmen im einzelnen?
 

Petra Wilske