ANFRAGE

Hamburg, den 13.11.2002

Betr.: Autohandel an der Außenalster 

Seit Jahren herrscht in den Straßen rund um die Außenalster ein reger Autohandel, in dem PKW mit in den Fenstern hängenden Verkaufsangeboten auf öffentlichem Parkraum –teilweise auf Dauer – abgestellt werden. 

Seit kurzem gelten für den Bereich Krugkoppelbrücke und Fernsicht Parkscheibenregelungen, die ein maximales Parken von drei Stunden erlauben. 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter: 

  1. Welche Erfahrungen hat das Bezirksamt mit der eingeführten Parkscheibenregelung gemacht, insbesondere im Hinblick auf Parkdauer und auf zum Verkauf angebotene Autos?
  2. a) Wie viele Strafmandate hat die Polizei seit Einführung der Parkscheibenregelung in den genannten Bereichen ausgestellt?

b) Wie häufig wurde kontrolliert?

c) Ist ein Rückgang der Anzahl der Strafmandate zu beobachten?

  1. Gibt es Verlagerungen des oben dargestellten Autohandels in andere umliegende Straßen? Wenn ja, in welche und mit welchem Ausmaß?
  2. Falls es eine solche Verlagerung gibt, wie und durch welche konkreten Maßnahmen soll dagegen seitens des Bezirksamtes in welcher Zeit vorgegangen werden?
  3. Hält das Bezirksamt eine Ausweitung der Parkscheibenregelung auf umliegende Straßen (z.B. Bellevue) für sinnvoll und an welcher Stelle gäbe es Kollisionen mit parkenden Anwohnern?

Ekkehart Wersich                                                            Petra Wilske
Fraktionsvorsitzende im Kerngebietsausschuss