GROSSE ANFRAGE

Hamburg, den 19.11.2002

Betr.: Verkehrserziehung in Kindergärten, -tagesheimen und Vorschulklassen 

Mit der Verkehrserziehung in Kindergärten, Kindertagesheimen und Vorschulklassen wurden Kindern zum einen das grundsätzliche Verhalten im Straßenverkehr und zum anderen ein erster Kontakt zwischen Kindern und der Polizei in ihrer vertrauten Umgebung hergestellt. 

Die Verkehrserziehung in Kindergärten, Kindertagesheimen und Vorschulklassen wurde im Herbst 1999 eingestellt. 

Seit 2001 existiert die Möglichkeit, externe befähigte Personen wie z.B. pensionierte Polizeibeamte in verkehrserzieherische Aufgaben in den genannten Einrichtungen einzubeziehen. 

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Herrn Bezirksamtsleiter: 

  1. In welcher Form findet derzeit bei den im Bezirks gelegenen Kindergärten, Kindertagesstätten und Vorschulklassen Verkehrserziehung statt?
  2. Durch wen wird diese Verkehrserziehung durchgeführt?
  3. Welche Einrichtungen haben die o.g. Möglichkeit der Beauftragung externer Personen für die Vermittlung bei der Verkehrserziehung in welcher Form genutzt?
  4. Welche Einrichtungen haben diese aus welchen Gründen nicht genutzt?
  5. Welche Maßnahmen plant das Bezirksamt, Möglichkeit damit alle Kindergärten, -tagesstätten, -gruppen und Vorschulklassen künftig auf das Angebot der externen Polizisten etc. eingehen, um die Polizei in die Verkehrserziehung der kleinen Kinder einzubeziehen?

Wie könnte ein als Ergänzung des Verkehrserziehungsunterrichts jährlicher Besuch einer Polizeieinrichtung durch die genannten Kindergruppen durchgeführt werden? 

Kai Voet van Vormizeele                                                                 Petra Wilske
Fraktionsvorsitzender