Bezirksamt Hamburg-Nord            Den 19.09.2002

ANTWORT

auf die

Kleine Anfrage Nr. 53/02

Fragesteller: BAbg. Böckenholt, Rolf

Betr.: Zeckengefahr auf Spielplätzen (Antwort KA 53/02)

Zecken kommen vornehmlich in Landschaften mit langem, hohen Gras, Farnen und dichtem Unterholz, wie beispielsweise an Rändern von Waldwegen und Wildwechsel, in Gärten und Parks vor, die auf Spielplätzen im Bezirk Hamburg-Nord eher die Ausnahme darstellen. Die Zecken halten sic an den Spitzen von Gräsern und Sträuchern auf. Im Vergleich zu sonstigen Aufenthaltsorten der Kinder in Außenbereichen sind Kinderspielplätze daher keine besondere Gefahrenquellen für eine Infektion mit einer der durch Zecken übertragbaren Krankheit.

Bei dem in der Anfrage genannten Kinderspielplatz in Harburg handelt es sich um einen Waldspielplatz.

Dies vorausgeschickt beantworte ich die Anfrage wie folgt:

Zu 1 und 2
Nein.

Zu 3
Keine.

Zu 4
Nein. Die wichtigste Maßnahme, um Kinder vor der Zeckengefahr zu schützen, ist die Aufklärung der Eltern über Möglichkeiten der Prophylaxe. Dies geschieht im Rahmen der Umwelt- und der Mütterberatung.

Im nächsten Jahr plant das Gesundheits- und Umweltamt darüber hinaus, das Thema "Zecken - die unterschätzte Gefahr" im Rahmen einer Veranstaltungsreihe einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Diese Veranstaltungsreihe wird gemeinsam mit dem Bezirksamt Eimsbüttel durchgeführt.

 

Frommann