KLEINE ANFRAGE

Hamburg, den 18.09.2002

Betr.: Begehungen der „KOFA“

Regelmäßig unterrichtet die Verwaltung insbesondere die Regionalausschüsse über Ergebnisse von Begehungen der sogenannten „Kofa“. Eine Abkürzung, die den meisten Mitgliedern der betr. Ausschüsse geläufig ist, jedoch häufig ohne das diese genau wissen, wer der Kofa angehört und wie diese im Detail arbeitet. Die Mitteilungen der Kofa sorgen in den Ausschüssen gelegentlich für Überraschungen, da die Einschätzungen des öfteren nicht mit den Beobachtungen der Ausschussmitglieder und/oder von Bürgern übereinstimmen. Als Beispiel kann hier eine Begehung der Kofa in der Straße Foorthkamp genannt werden, der die Kofa „keinen großen Parkdruck“ bescheinigte. Das wird von vielen Betroffenen anders gesehen. Diese unterschiedlichen Einschätzungen der Kofa auf der einen und der Ausschussmitglieder/Bürger auf der anderen Seite könnte evtl. mit den Beobachtungszeiten der Kofa zusammenhängen.  

Vor diesem Hintergrund frage ich den Herrn Bezirksamtsleiter:
1. Wie setzt sich die Kofa zusammen?
2. Wer lädt die Mitglieder der Kofa wann und aus welchen Gründen ein?
3. Zu welchen Tageszeiten und an welchen Wochentagen (bzw. an welchen nicht) finden die Begehungen der Kofa regelmäßig statt?
4. Wann hat die Begehung der Kofa in der Straße Foorthkamp (s. Drucksache 630/02 im Ortsausschuss Langenhorn/Fuhlsbüttel) stattgefunden?
5. Wer nahm an dieser Begehung teil? Bitte Einzelauflistung mit Namen und Zugehörigkeit (z.B. Mitarbeiter Bezirksamt, Beamter PK 34 usw.). 

Clemens Nieting
Bezirksabgeordneter