Bezirksamt Hamburg-Nord                            Den 24.10.2002

ANTWORT

auf die

Kleine Anfrage Nr. 64/02

Fragesteller, BAbg. Nieting, Clemens

Betr.: Neugestaltung des Käkenhofes (Antwort KA 64/02)

Die als "Käkenhof" bezeichnete Fläche ist gemäß Bebauungsplan Langenhorn 51 eine nicht überbaubare Fläche in einem allgemeinen Wohngebiet, die nahezu vollständig mit einem Geh- und Fahrrecht belastet ist.

Ziel der geplanten und teilweise ausgeführten Änderung auf dem Käkenhof war nicht eine Neugestaltung des Platzes, sonder die Unterbringung der von der SAGA für die Ansiedlung des Einzelhändlers für notwendig gehaltene Anzahl von Kundenparkplätzen.

Nach diversen Vorgesprächen hatte die SAGA im August 2001 einen Entwurf vorgelegt, der in dieser Form dem übergeordneten städtebaulichen Konzept und den in den Vorgesprächen getroffenen Vereinbarungen, den Marktplatz als zentralen Ort und als Ziel unabhängig geführter Hauptfußwege für das gesamte Wohngebiet Essener Straße vorzusehen, nicht entsprach.

Auf der Grundlage eines von der Verwaltung vorgelegten Alternativentwurfs wurden in mehreren Absprachen mit der SAGA letztlich eine Lösung entwickelt, die einerseits die Anzahl von Parkplätzen berücksichtigt, anderseits, so weit wie es unter diesen Bedingungen möglich war, einen Teil des Platzes in seiner Funktion als Quartiersplatz erhält.

Dieses vorausgeschickt beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt:

Zu 1:
Ja. Zwei Entwürfe, Gründe für die Ablehnung s.o..

Zu 2:
Ja, Der von der SAGA im August vorgelegten, nicht genehmigte Plan wurde dem UA Bau am 27.08.2001 vorgestellt. Der Ausschuss sprach sich in diesem Zusammenhang dafür aus, den Platz nach Feierabend von Fahrzeugen freizuhalten und die Möglichkeit der Nutzung der gesamten Marktfläche wie bisher zu erhalten.

Zu 3:
Der gültige Plan wurde vom Ortsamt Fuhlsbüttel unter Beteiligung des Bezirksamtes und der Baubehörde (jetzt Behörde für Bau und Verkehr) genehmigt.

Frommann