ANTRAG

 Hamburg, den 11.06.2003

Errichtung einer Tiefgarage vor dem Karstadt-Warenhaus in Eppendorf 

Die CDU-Fraktion beantragt, die Bezirksversammlung möge beschließen:

Eine Beschlussfassung über die mögliche Ablösung von 112 Stellplätzen durch die  Fa. Karstadt wird bis zur Beantwortung folgender Fragen ausgesetzt:

1. Ist es richtig, dass für 46 Stellplätze, die Karstadt auf eigenem Grundstück erstellen müsste (66 wären abzulösen), bereits ein Zwischengeschoss existiert und, entgegen anderslautenden Aussagen, diese Stellplätze nicht in der heutigen Lebensmittelabteilung untergebracht werden müssten?
 

2. Sollte es zu einer Nutzung der Stellplätze im Gebäude der Fa. Karstadt
kommen sollen, müssten diese Stellplätze wohl über den jetzigen Vorplatz (=Parkplatz) erschlossen werden. Vor diesem Hintergrund fragen wir:
 

Wie viele Stellplätze würden für den Zufahrtsbereich in etwa verloren gehen?
3. Es wurde ausgeführt, dass unter dem Platz / im möglichen Tiefgaragenbereich Kabel und Versorgungsleitungen geführt werden, die kostspielig verlegt werden müssten, wenn es zu einer Tiefbaumaßnahme käme.
 

Ist dies auch bei einem Eingriff, wie er für die Erschließung der Tiefgaragenplätze im Karstadt-Gebäude notwendig wäre, der Fall?
Wenn ja, wäre diese Verlegung aus öffentlichen Mitteln zu zahlen und welcher Aufwand wird dafür geschätzt?


4. Werden über eventuelle Kabel-/ Versorgungsleitungsverlegungen hinaus öffentliche Mittel, Sondernutzungen u.a.m. notwendig (z.B. Subventionen über die die Bürgerschaft schon in der Vergangenheit beschlossen hatte) oder würde dieses Bauvorhaben der Erschließung von 46 Stellplätzen ausschließlich von der Fa. Karstadt finanziert?


Begründung:
Zum einen ist es sicherlich an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen, wie mit der Einforderung der Stellplätze, die die Fa. Karstadt erstellen müsste,
umgegangen werden soll. Zum anderen handelt es sich hier jedoch um eine weitreichende Entscheidung für das Quartier. Um eine verantwortungsvolle
Lösung für Eppendorf und für den Eppendorfer Platz herbeiführen zu können, sollen die vorangestellten Fragen schnellstmöglichst beantwortet werden,
damit die Antworten in die Beurteilung der Sachlage durch die Fraktionen einfließen können.
 

Kai Voet van Vormizeele                              Elisabeth Voet van Vormizeele
Fraktionsvorsitzender