Antrag

 Hamburg, den 01.10.2003

Betr.: Kennzeichnung der Fahrstühle im öffentlichen Nahverkehr 

Bislang sind noch nicht alle U- und S-Bahnhöfe in Hamburg mit Fahrstühlen oder auch Rolltreppen ausgestattet. Gerade für Menschen mit Kinderwagen, alte Menschen und Menschen mit Behinderungen sind Fahrstühle und Rolltreppen eine wesentliche Erleichterung wenn nicht gar Voraussetzung, um den öffentlichen Nahverkehr in Form von U- und S-Bahnen nutzen zu können. Rollstuhlfahrer sind auf Fahrstühle angewiesen. Aus den bisherigen Übersichtsplänen des Streckennetzes geht jedoch nicht hervor, welche Stationen bereits über Fahrstuhl oder Rolltreppen verfügen und welche nicht. Dies macht es speziell für Ortsunkundige, die auf diese Hilfsmittel angewiesen sind, schwer, den HVV zu nutzen. 

Der Ausschuss für Frauen- und Gleichstellungspolitik der Bezirksversammlung Hamburg-Nord möge beschließen: 

Der Bezirksamtsleiter möge sich bei den zuständigen Stellen dafür einsetzen, dass die Stationen, die über einen Fahrstuhl oder eine Rolltreppe verfügen, im Übersichtsplan der U- und S-Bahnen durch ein eigenes Symbol differenziert gekennzeichnet werden.

Petra Wilske                 Dorothee Kortmann                   Sigrid Schliwa